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23.06.2016

01:09 Uhr

Justin Trudeau

Kanadas Premierminister beunruhigt über Russland

Der kanadische Regierungschef, Justin Trudeau, hat wenige Tage vor dem Nato-Gipfel in Warschau seine Kritik am Vorgehen Russlands in der Ukraine bekräftigt. Er wolle dem Problem „entschlossen und durchdacht“ begegnen.

Bei einer Pressekonferenz in Ottawa äußerte sich Kanadas Premierminister, Justin Trudeau, besorgt über das Verhalten Russlands. Reuters

Justin Trudeau

Bei einer Pressekonferenz in Ottawa äußerte sich Kanadas Premierminister, Justin Trudeau, besorgt über das Verhalten Russlands.

OttawaWenige Tage vor dem Nato-Gipfel in Warschau hat sich Kanadas Premierminister Justin Trudeau besorgt über das Verhalten Russlands geäußert. Kanada und seine Verbündeten seien „wirklich beunruhigt über Russland und sein Verhalten“ und würden ihm weiter „entschlossen und durchdacht“ begegnen, sagte Trudeau am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Ottawa. Trudeau wird an dem Nato-Gipfel in der polnischen Hauptstadt am 8. und 9. Juli teilnehmen.

Das Vorgehen Russlands in der Ukraine sei „illegitim und unverantwortlich“, sagte Trudeau. Er forderte den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf, „sich an die Abkommen von Minsk zu halten und auf positive Weise voranzugehen“. Die im Februar 2015 in Minsk unterzeichneten Abkommen sehen eine Waffenruhe zwischen Regierungstruppen und den prorussischen Separatisten vor sowie den Abzug schwerer Waffen und die Organisation von Wahlen in den abtrünnigen Gebieten.

Insbesondere die osteuropäischen Nato-Mitglieder fühlen sich seit der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim im Frühjahr 2014 durch Moskau bedroht. Das Verteidigungsbündnis entschied daher jüngst, seine Militärpräsenz in den drei baltischen Staaten und Polen aufzustocken. Putin warf der Nato deshalb am Mittwoch „aggressives Verhalten“ nahe der russischen Grenze vor und warnte, dies werde sein Land zwingen, seine militärischen Kapazitäten auszuweiten.

Von

afp

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