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20.02.2017

11:51 Uhr

Kämpfe bei Donezk

Waffenruhe in der Ostukraine nicht eingehalten

Die vereinbarte Waffenruhe zwischen pro-russischen Separatisten und der ukrainischen Armee wurde laut ukrainischen Angaben mindestens einmal gebrochen. Dennoch gibt man sich hoffnungsvoll in Kiew.

Im Osten der Ukraine stehen sich pro-russische Separatisten und die ukrainische Armee gegenüber. Seit 2014 wird in der Region gekämpft, laut Uno sind bereits etwa 10.000 Menschen bei den Kämpfen ums Leben gekommen. dpa

Schwere Geschütze

Im Osten der Ukraine stehen sich pro-russische Separatisten und die ukrainische Armee gegenüber. Seit 2014 wird in der Region gekämpft, laut Uno sind bereits etwa 10.000 Menschen bei den Kämpfen ums Leben gekommen.

KiewIn der Ostukraine ist die für Montag vereinbarte neue Waffenruhe von den prorussischen Separatisten mindestens einmal gebrochen worden. „Wir hoffen aber sehr, dass der Feind auf die Vorschläge eingeht“, sagte der ukrainische Presseoffizier Wladimir Lasarew, zuständig für den Frontabschnitt Donezk, dem Fernsehsender 112. Am Vortag sei ein ukrainischer Soldat getötet, einer verletzt worden. Bei der Ortschaft Stanyzja Luhanska wurde demnach eine Zivilistin durch einen Schuss verletzt.

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Seit drei Jahren wird im Osten der Ukraine gekämpft. Nun sollen Regierungstruppen und prorussische Separatisten eine längst vereinbarte Waffenruhe endlich einhalten. Doch auch auf oberster Ebene wird weiter gestritten.

Die Donezker Separatisten sprachen von acht Angriffen der Ukrainer seit Sonntag, machten aber zunächst keine Angaben zur Lage am Montag. Die Außenminister der Ukraine, Russlands, Frankreichs und Deutschlands hatten am Samstag in München einen neuen Anlauf zu einem Waffenstillstand begrüßt.

Im Osten der Ex-Sowjetrepublik Ukraine kämpfen seit 2014 Regierungstruppen gegen prorussische Separatisten, die von Moskau militärisch unterstützt werden. Nach UN-Angaben sind bislang etwa 10.000 Menschen getötet worden. Unter Vermittlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hatten beide Seiten in der vergangenen Woche in der weißrussischen Hauptstadt Minsk zugesagt, bis Montag schwere Waffen von der Frontlinie abzuziehen.

Von

dpa

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