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06.06.2011

18:11 Uhr

Kämpfe im Norden Syriens

Angeblich 40 Polizisten von Bewaffneten getötet

Die Einwohner riefen die Polizisten zum Schutz vor Banden – doch dann gerieten die Sicherheitskräfte selber in einen Hinterhalt. Laut einem Bericht des syrischen Staatsfernsehens starben dabei 40 Menschen.

Seit März sind nach Angaben von Menschenrechtsgruppen in Syrien mehr als 1.200 Menschen beim harten Vorgehen der Regierung gegen die Protestbewegung getötet worden. Quelle: dapd

Seit März sind nach Angaben von Menschenrechtsgruppen in Syrien mehr als 1.200 Menschen beim harten Vorgehen der Regierung gegen die Protestbewegung getötet worden.

Angreifer waren laut Staatsfernsehen „bewaffnete Gruppen“. Sicherheitskräfte gehen seit mehreren Tagen gegen die Protestbewegung in der Stadt Dschisr al Schughur vor. Menschenrechtsgruppen haben berichtet, seit Samstag seien mindestens 35 Menschen getötet worden.

Das Staatsfernsehen berichtete, die Polizisten seien angegriffen worden, als sie auf dem Weg zu Einwohnern gewesen seien, die sie um Schutz vor bewaffneten Banden gebeten hätten. Zunächst seien 20 Polizisten getötet worden, hieß es. Anschließend hätten die Angreifer eine Poststelle in die Luft gesprengt, dabei seien mehrere weitere Sicherheitskräfte ums Leben gekommen.

Laut Fernsehbericht versteckten sich die bewaffneten Gruppen in Häusern und schossen auf Soldaten und Zivilpersonen. Sie hätten bei einem Feuergefecht Bewohner als menschliche Schutzschilde eingesetzt, hieß es weiter. Die Berichte des syrischen Staatsfernsehens konnten nicht unabhängig bestätigt werden.

Seit März sind nach Angaben von Menschenrechtsgruppen in Syrien mehr als 1.200 Menschen beim harten Vorgehen der Regierung gegen die Protestbewegung getötet worden.

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