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26.01.2017

13:57 Uhr

Kämpfe in Syrien

Rebellen schließen sich gegen Extremistengruppe zusammen

Nach der Friedenskonferenz von Astana gehen die Kämpfe zwischen den Rebellengruppen in Syrien weiter. Im Nordwesten Syriens wehrten die islamistische Ahrar al-Scham und weitere Verbündete einen Angriff einer Dschihadisten-Miliz ab.

Die extremistische Dschabhat Fateh al-Scham greift westlich von Aleppo, Rebellengruppen der Freien Syrischen Armee (FSA) an. dpa

Syrien

Die extremistische Dschabhat Fateh al-Scham greift westlich von Aleppo, Rebellengruppen der Freien Syrischen Armee (FSA) an.

BeirutIn Syrien sind nach der Friedenskonferenz von Astana Kämpfe zwischen Rebellengruppen ausgebrochen. Die islamistische Ahrar al-Scham erklärte am Donnerstag, sechs andere Gruppen im Nordwesten Syriens hätten sich ihr angeschlossen, um einen Angriff einer starken Dschihadisten-Miliz abzuwehren.

In den vergangenen Tagen hatte die extremistische Dschabhat Fateh al-Scham, früher als Nusra-Front bekannt, westlich von Aleppo Rebellengruppen der Freien Syrischen Armee (FSA) angegriffen. Sie warfen den FSA-Gruppen vor, sie hätten sich auf der Friedenskonferenz von Astana gegen die Dschabhat Fateh al-Scham verschworen.

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Die Ahrar al-Scham hat sich an die Seite der FSA gestellt und erklärt, die Fateh al-Scham habe Vermittlungsbemühungen abgelehnt. Jeder Angriff auf einen ihrer Verbündeten werde als Kriegserklärung angesehen, verkündete die Ahrar al-Scham.

Russland betrachtet die Ahrar al-Scham als terroristische Gruppe. Sie nahm auch nicht an der Konferenz in Astana teil. Sie erklärte aber, dass sie die FSA-Gruppen unterstütze, die bei den Gesprächen gewesen seien, wenn die Verhandlungen zu akzeptablen Ergebnissen für die Opposition führten. Die Fateh al-Scham wird ebenso wie die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) international als terroristische Organisation betrachtet. Beide sind vom Waffenstillstand in Syrien ausgenommen.

Von

rtr

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