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28.04.2012

12:24 Uhr

Kämpfe in Syrien

Regierungskräfte sollen erneut getötet haben

Immer wieder wird die Waffenruhe in Syrien gebrochen. Laut Oppositionsbewegung sollen Militäreinheiten erneut mehrere Menschen getötet haben. Die Aktivisten sprachen von zehn Opfern, darunter Rebellen und Zivilisten.

Ein syrischer Demonstrant während einer Protestaktion gegen die Regierung. AFP

Ein syrischer Demonstrant während einer Protestaktion gegen die Regierung.

BeirutSyrische Sicherheitskräfte haben nach Darstellung der Opposition bei Kämpfen mit Aufständischen nördlich der Hauptstadt Damaskus zehn Menschen getötet. Mehrere Armee-Deserteure seien von den Regierungskräften bis in die Ortschaft Bacha hinein verfolgt worden, sagte ein Aktivist der Protestbewegung am Samstag. Vier Rebellen und sechs Zivilisten wurden demnach getötet. Die in Großbritannien beheimatete syrische Menschenrechts-Beobachtungsstelle sprach dagegen von zehn getöteten Deserteuren. In der Nacht zuvor seien zudem in der Provinz Damaskus bei einem Angriff auf Regierungsfahrzeuge fünf Angehörige der Sicherheitskräfte getötet worden. Auch in der Küstenprovinz Latakia sei es zu Kämpfen gekommen.

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Aufständische griffen nach einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur Sana zudem in Schlauchbooten vom Meer kommend eine Militäreinheit an. Bei dem Feuergefecht seien auf beiden Seiten mehrere Menschen getötet worden.

Die libanesischen Behörden brachten Sicherheitskreisen zufolge ein unter der Flagge Sierra Leones fahrendes Schiff auf, das möglicherweise Waffen für syrische Rebellen an Bord hatte. Die „Lutfallah II“ sei über Ägypten aus Libyen gekommen und habe in Tripoli anlegen wollen. Das Schiff sei zur Untersuchung in den Hafen von Selaata, nördlich von Beirut gebracht worden.

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Die seit rund zwei Wochen in Syrien geltende Waffenruhe wird immer wieder gebrochen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon warf der syrischen Regierung am Donnerstag vor, ihre den vereinbarten Friedensplan nicht einzuhalten. Die Regierung von Präsident Baschar al-Assad wirft wiederum den Rebellen vor, das Abkommen zu verletzen.

Von

rtr

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

28.04.2012, 12:52 Uhr

"sollen" das glaubt doch kein mensch mehr. macht doch mal nachrichten für eure leser und nicht für eure anzeigenkunden. weil mittlerweile haben die menschen in deutschland einfach verstanden das diese ganzen konflikte eben nicht wie von zauberhand kommen sondern das sie provoziert werden, gewollt sind. weil syrien einfach ein strategischer asset ist zur unterwerfung des irans und zur eindämmung chinas und russlands.

naja egal morgen kommt der selbe käse wieder und vorwerfen kann man es den medien ja nicht wirklich, die leute müssen auch sehen das die rechnungen am monatsende bezahlt sind.

kosmos

28.04.2012, 12:57 Uhr

Was würden wir machen wenn in Berlin aufm Potsdamer Platz EL-Kaida und Dschihadisten mit Waffen begegnen ? Die Von machtgierigen Ländern Nachtsichtgeräte und hochmoderne Sniper-Waffen bekommen die die unserer Polizei um längen übertreffen ? Das beste isst das sind nicht mal Syrer.
Noch besser ist das dass meißte was hier und in anderen Medien geschrieben wird fragwürdig ist und nicht bewießen ist.

Account gelöscht!

28.04.2012, 13:53 Uhr

oder einfach schlichtweg falsch. zu diesem thema sollte man sich bei kenfm, christoph hörstel oder peter scholl-latour informieren alles andere ist zeitverschwendung.

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