Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.09.2015

10:46 Uhr

Kampf gegen den IS

Putin darf in Syrien in den Krieg ziehen

Syriens Präsident Assad bittet um Hilfe und der russische Föderationsrat erlaubt Präsident Wladimir Putin den Einsatz der Streitkräfte im Ausland. Doch Bodentruppen sind erst einmal davon ausgenommen.

Russlands Kremlchef Wladimir hat den russischen Föderationsrat um Zustimmung für einen Militäreinsatz im Ausland gebeten. ap

Wladimir Putin

Russlands Kremlchef Wladimir hat den russischen Föderationsrat um Zustimmung für einen Militäreinsatz im Ausland gebeten.

MoskauDas russische Parlament hat einen vom Kreml beantragten Militäreinsatz in Syrien genehmigt. Wie Kreml-Verwaltungschef Sergej Iwanow mitteilte, stimmte der Föderationsrat am Mittwoch einstimmig einer Vorlage zu, in der Präsident Wladimir Putin den Einsatz „eines Kontingents der russischen Streitkräfte außerhalb des russischen Territoriums“ beantragt hatte. Nach Angaben von Iwanow betrifft die Erlaubnis Luftangriffe auf Stellungen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien.

Ein Einsatz von Bodentruppen ist den Angaben zufolge nicht vorgesehen. Wie der Kreml am Mittwoch weiter mitteilte, hatte der syrische Präsident Baschar al-Assad Russland um militärische Hilfe gebeten. Putin hatte am Montag eine Ausweitung der militärischen Unterstützung für Assad angekündigt und dabei auch Luftangriffe nicht ausgeschlossen.

Uno-Gipfel : Warum Merkel Putin gefährliche Macht verleiht

Video: Uno-Gipfel : Warum Merkel Putin gefährliche Macht verleiht

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Die syrische Führung bekämpft den IS, der wiederum große Gebiete in dem Bürgerkriegsland sowie auch im Irak beherrscht. Moskau und Damaskus sind enge Verbündete.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×