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28.08.2012

20:17 Uhr

Kampf gegen Flaute

Notenbanker wägen Optionen ab

Die US-Notenbanker haben sich nach Angaben eines Fed-Mitglieds bislang nicht auf weitere Schritte zur Lockerung der Geldpolitik geeinigt. Sie wägen weiterhin ihre Optionen zur Bekämpfung der Wirtschaftsflaute ab.

US-Notenbankchef Ben Bernanke. Reuters

US-Notenbankchef Ben Bernanke.

New YorkDie US-Notenbanker haben sich wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten Treffen internationaler Zentralbank-Vertreter in Jackson Hole nach Angaben eines Fed-Mitglieds bislang nicht auf weitere Schritte zur Lockerung der Geldpolitik geeinigt. In dieser Hinsicht sei keine Entscheidung getroffen worden, sagte der Chef der Notenbank von Dallas, Richard Fisher, am Dienstag in einem Telefon-Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Die Geldpolitiker der Fed würden weiterhin ihre Optionen zur Bekämpfung der Wirtschaftsflaute abwägen. "Nichts ist vorherbestimmt."

Fisher mahnte zugleich, dass die Fed sich nicht nach den Erwartungen der Märkte richten dürfe. Zu viel zu unternehmen, könne mehr Schaden als Nutzen anrichten. Fisher ist in diesem Jahr nicht stimmberechtigt in dem Fed-Gremium, dass die Geldpolitik festsetzt.

Investoren warten gespannt auf das Treffen in Jackson Hole am Freitag. Sie erhoffen sich Klarheit über die weiteren Fed-Pläne. Viele Analysten gehen fest davon aus, dass die Notenbank der US-Wirtschaft mit neuen Konjunkturhilfen unter die Arme greifen wird.

Von

rtr

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