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08.12.2014

19:51 Uhr

Kampf gegen IS im Irak

US-Verbündete schicken 1500 Soldaten

Im Kampf gegen die IS-Terrormiliz im Irak formiert sich eine breite Front: US-Verbündete schicken rund 1500 Soldaten zur Ausbildung der irakischen Armee ins Land. Welche Länder Kampftruppen abstellen, ist nicht bekannt.

Ausbildung vor Ort: Einweisung der kurdischen Peschmerga in die Handhabung des Maschinengewehres MG3 durch Soldaten der Bundeswehr. dpa

Ausbildung vor Ort: Einweisung der kurdischen Peschmerga in die Handhabung des Maschinengewehres MG3 durch Soldaten der Bundeswehr.

Kuwait-StadtIm Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) schicken die Verbündeten der Washingtoner Regierung US-Angaben zufolge rund 1500 Soldaten in den Irak. Sie sollen irakische Soldaten und kurdische Kämpfer ausbilden, sagte US-General James Terry am Montag.

Der für den Einsatz der Koalition gegen den IS verantwortliche Kommandeur fügte vor Journalisten hinzu, diese Kräfte unterstützten das Kontingent von gut 3000 US-Soldaten, die US-Präsident Barack Obama für den Irak genehmigt hat.

50.000 nichtexistente Soldaten: Iraks Geisterarmee

50.000 nichtexistente Soldaten

Iraks Geisterarmee

In der irakische Armee werden mindestens 50.000 Soldaten bezahlt, die es gar nicht gibt. Das sollen interne Untersuchungen ergeben haben. Offenbar fließt das Geld in die Taschen korrupter Offiziere.

Die Bodentruppen würden so maßgeblich gestärkt. Welche Länder sich engagieren, wollte Terry nicht sagen. Die USA haben inzwischen fast 40 Länder für die Allianz gegen den IS gewonnen. Die Extremisten haben im Irak und Syrien ein Kalifat ausgerufen.

Von

rtr

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