Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.11.2014

12:14 Uhr

Kampf gegen Terror

Assad fordert Zusammenarbeit gegen IS

Syriens Präsident Assad sieht nur eine Chance im Kampf gegen die Terrorgruppe IS: eine internationale Zusammenarbeit. Doch US-Präsident Barack Obama fordert Assads Rücktritt und verweigert jegliche Kooperation.

Syriens Präsident Baschar al-Assad fordert eine „vertrauensvolle internationale Zusammenarbeit“ – doch diese wird ihm verwehrt. dpa

Syriens Präsident Baschar al-Assad fordert eine „vertrauensvolle internationale Zusammenarbeit“ – doch diese wird ihm verwehrt.

DamaskusSyriens Präsident Baschar al-Assad fordert eine „vertrauensvolle internationale Zusammenarbeit“ im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Freitag berichtete, sagte der Staatschef des Bürgerkriegslandes bei einem Treffen mit seiner Baath-Partei in Damaskus am Vorabend, dass nur so ein Sieg über die Dschihadisten möglich sei.

US-Präsident Barack Obama, der einen Rücktritt Assads fordert, hatte eine Zusammenarbeit mit Damaskus vor wenigen Tagen erneut ausgeschlossen. In Syrien hat eine von den USA angeführte internationale Koalition im September mit Luftschlägen gegen islamistische Extremisten begonnen.

Von

dpa

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Ginny Belina

21.11.2014, 13:26 Uhr

Lieber träumt man von einer westlichen Demokratie in den Ländern, wo sich diese nicht durchsetzen kann, lieber werden Tausende und Abertausende Flüchtlinge durch die Welt gejagt und aufgenommen, als über den eigenen Schatten zu springen und mit Assad gemeinsam die IS zu bekämpfen. Ohne Assad wird es in der Region keinen Frieden geben, und der Westen sollte endlich damit aufhören, sich in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten zu mischen. Wohin das führt, wenn man die dort Herrschenden stürzt, welche die religiösen Fanatiker in ihre Schranken weisen, um eine normale Lebensgrundlage für alle dort lebenden Menschen zu sichern, sieht man in Irak und in anderen Ländern, wo das vollzogen wurde. Zerstörung und Orientierungslosigkeit, die nur den Fanatikern in die Hand spielt und einigen Glücksrittern. Damit ist niemanden geholfen, und man sollte aufhören, dortiger Bevölkerung Versprechen zu machen, die man nicht halten kann, vielmehr aufzuklären, dass ein friedliches Miteinander in eigenem Land auch ohne angeblich heilsbringende westliche Demokratie möglich und dringend notwendig ist.

Herr Josef Schmidt

21.11.2014, 13:44 Uhr

Für den von der USA Politik generierten Flüchtlingsstrom wurde die EU, speziell D vorgesehen.

Herr Jens Muche

21.11.2014, 16:44 Uhr

„Doch US-Präsident Barack Obama fordert Assads Rücktritt und verweigert jegliche Kooperation.“

Vielleicht würde er es tun, wäre er nicht von den Hintergrundmächten in der Wallstreet abhängig, denn die bestimmen die Politik des US-Präsidenten. Und da Deutschland vernichtet werden muß, es ist schließlich seit seiner Industrialisierung der lästigste Konkurrent der angelsächsischen Wirtschaft, sind diese Flüchtlingsströme genau das Richtige, um dieses Ziel zu erreichen, da hat mein Vorredner recht. Schließlich kommen ausschließlich kulturfremde, die in der Mehrzahl nicht im Traum daran denken sich für ihr Aufnahmeland zu engagieren. Was durch zwei Weltkriege nicht gelang, wird jetzt mit anderen Mitteln fortgesetzt, denn ein Land und Volk zerstört man nicht von außen, sondern durch Zersetzung von innen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×