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02.12.2015

16:11 Uhr

Kampf gegen Terror

EU will härter gegen Waffenhändler vorgehen

Die Terroristen von Paris haben Waffen verwendet, die von einem Händler aus Deutschland stammen sollen. Nun will die EU härter gegen den illegalen Handel vorgehen. Brüssel hat einen „Aktionsplan“ vorgestellt.

Der Informationsaustausch über sichergestellte Waffen muss verbessert werden, fordert die EU (Archivfoto). AFP

Sichergestellte Waffen

Der Informationsaustausch über sichergestellte Waffen muss verbessert werden, fordert die EU (Archivfoto).

Brüssel Der illegale Handel mit Schusswaffen und Sprengstoff soll nach Plänen der EU-Kommission schärfer als bisher bekämpft werden. Die Behörde schlug am Mittwoch in Brüssel einen „Aktionsplan“ vor, der in allen 28 EU-Staaten eine systematische Beobachtung des Internethandels und mehr Kontrollen des Güter- und des Reiseverkehrs an den Außengrenzen vorsieht.

Europol müsse eine größere Rolle spielen, der Informationsaustausch über sichergestellte Waffen müsse verbessert werden. Die Kommission schlug auch vor, die Finanzierung und Ausbildung von Terroristen ebenso wie „Reisen zu terroristischen Zwecken“ EU-weit als Straftat zu verbieten.

Von

dpa

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