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22.03.2017

09:23 Uhr

Kampf gegen Terrorismus

33 Zivilisten sterben bei Luftangriff im Norden Syriens

Bei einem Luftangriff gegen den IS sind 33 Zivilisten, darunter Familien, getötet worden. Eine US-geführte Koalition soll dafür verantwortlich sein. Erst letzte Woche kamen bei einem Luftangriff Zivilisten ums Leben.

Laut einer syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte sollen sich unter den Opfern auch Frauen und Kinder befinden. Die Organisation klagt eine von den USA geführte Koalition für die Bombardierung an. Reuters, Sascha Rheker

Luftangriff

Laut einer syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte sollen sich unter den Opfern auch Frauen und Kinder befinden. Die Organisation klagt eine von den USA geführte Koalition für die Bombardierung an.

DamaskusBei einem Luftangriff auf ein Gebiet unter Kontrolle der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind im Norden Syriens laut Aktivisten mindestens 33 Zivilisten getötet worden. Wahrscheinlich seien Jets der US-geführten internationalen Koalition für die Bombardierung des Ortes Al-Mansura am Dienstag verantwortlich, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwoch.

Bei den Opfern handele es sich um Flüchtlinge, die in einem Schulgebäude untergekommen seien, hieß es weiter. Unter ihnen seien Frauen und Kinder. Auch die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete, bei einem US-Luftangriff in Al-Mansura seien Dutzende Zivilisten getötet oder verletzt worden.

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Syrische Rebellen versuchen erneut, die Verteidigungslinien von Damaskus zu erobern. Erst am Sonntag haben Kämpfer für kurze Zeit das Regierungsviertel der syrischen Hauptstadt unter ihre Kontrolle gebracht.

Den Menschenrechtsbeobachtern zufolge waren in dem Gebäude rund 40 Familien untergebracht. Die Menschenrechtler sitzen in England, stützen ihre Angaben jedoch auf Informanten vor Ort.

Erst Ende vergangener Woche waren bei einem Luftangriff auf eine Moschee in dem von Rebellen kontrollierten Ort Al-Dschinnah im Norden Syriens mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Aktivisten machten für die Bombardierung US-Flugzeuge verantwortlich. Das Pentagon wies die Verantwortung für den Angriff jedoch zurück. Die US-Luftwaffe bekämpft in Syrien den IS und Al-Kaida-nahe Extremisten.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

22.03.2017, 10:28 Uhr

"Herr Alfred E. Neumann - 09.03.2017, 12:35 Uhr

Liebe Kommentatoren, leider werden wir noch viereinhalb Jahre mit der psychopatologischen Zonenpfaffentochter oder dem Kriminellen Alkoholiker leben müssen.
Handlungsunfähig werden wir gezwungen zuzuschauen wie dieses großartige Land zugrunde gerichtet wird!"

@HBO
das ist sogar unter meinem Niveau.
Ich bin zwar ein glühender Anhänger von Trump und Putin,und verzweifel an der Grünsozialistischen Merkelregierung, und sehe für unser Reich nur die AFD als Rettung, aber das geht wirklich zu weit.
Bitte Neumann entfernen, der ist ja wohl MAD! Danke

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