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13.04.2015

18:01 Uhr

Kandidaten der US-Republikaner

Alle auf Hillary

Jetzt auch Marco Rubio: Die Anwärter der Republikanischen Partei auf das Weiße Haus formieren sich. Konservative, Staatsferne, Prediger – das Feld ist bunt und zuweilen radikal. Hillary Clinton muss sich in Acht nehmen.

San Francisco/DüsseldorfAllmählich nimmt das Feld der republikanischen Kandidaten für die Präsidentschafts-Vorwahlen Gestalt an. Nach der Ankündigung der Demokratin Hillary Clinton, die in den eigenen Reihen kaum Konkurrenz fürchten muss, haben die Republikaner nun offiziell in der 67-jährigen Ex-Außenministerin eine gemeinsame Gegnerin. Doch auch untereinander geht der Kampf um die Nominierung erst richtig los. Ein Überblick, wer sich schon erklärt hat, und wer es wahrscheinlich noch vorhat.

Marco Rubio

Am diesem Montag hat es Marco Rubio offiziell gemacht: Der republikanische US-Senator bewirbt sich um die Kandidatur seiner Partei bei den Präsidentschaftswahlen 2016. Er fühle sich besonders geeignet, über die Verteidigung des amerikanischen Traums zu sprechen, sagte Rubio am Montag seinen wichtigsten Wahlkampfspendern. Bei der Wahl im kommenden Jahr gehe es um eine Entscheidung zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Die Bewerberin der Demokraten, die frühere First Lady und Außenministerin Hillary Clinton, sei eine Führerin von gestern. Der Senator aus Florida gehört mit 43 Jahren zur jungen Garde der konservativen Partei. Er ist einer der Favoriten der konservativen Tea-Party-Bewegung und kann durch seine Abstammung auf einen Bonus bei der spanischstämmigen Wählerschaft hoffen – gerade im Westen und Süden der USA ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Rubio wird deshalb auch gerne als potenzieller Kandidat für die Vizepräsidentschaft genannt, wenn er in den Vorwahlen ausscheiden sollte.

Daten und Fakten über die USA

Fläche

Mit einer Fläche von 9.809.155 Quadratkilometern sind die Vereinigten Staaten laut Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) der drittgrößte Staat der Erde.

Bevölkerung

Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) betrug die Gesamtbevölkerung der USA im Jahr 2013 rund 317 Millionen Einwohner.

Hauptstadt

Die Hauptstadt der USA ist Washington D.C. Die Stadt selbst hat etwa 646.000 Einwohner, im Großraum haben sich etwa 5,7 Millionen Menschen niedergelassen. (Stand: 2014)

Staatsform

Die Staatsform der USA ist eine föderale und präsidentielle Republik.

Präsident

Barack H. Obama ist der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er befindet sich in seiner zweiten Amtszeit.

BIP

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA beläuft sich nach Angaben des Auswärtigen Amts auf etwa 16,72 Billionen US-Dollar. (Stand: 2013)

Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote in den Vereinigten Staaten lag im Juli 2014 bei 6,2 Prozent. Vor der Wirtschaftskrise lag die Quote im Jahr 2007 noch bei 4,6 Prozent, 2010 stieg sie zwischenzeitlich auf 9,6 Prozent an.

Außenhandel

Die USA sind nach Angaben des Auswärtigen Amts weltgrößter Absatzmarkt für Importgüter und standen als Exporteur 2013 (nur Waren) hinter China an zweiter Stelle.

Rand Paul

Der Senator aus Kentucky sammelte in den ersten 24 Stunden seiner Kandidatur weit über 400.000 Dollar ein – Rekord AFP

Rand Paul

Der Senator aus Kentucky sammelte in den ersten 24 Stunden seiner Kandidatur weit über 400.000 Dollar ein – Rekord

Randal „Rand“ Howard Paul ist seit dem 7. April offizieller Anwärter für die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten. Der 52-jährige ist Sohn des texanischen Kongressabgeordneten Ron Paul, der sich als massiver Verfechter des Libertarismus einen Namen gemacht hat. Der Libertarismus geht im Idealfall von einer völligen Abschaffung des Staates und völliger Freiheit der Bürger aus. Rand Paul ist ein Späteinsteiger, der erst 2008, als er mit seinem Vater auf Wahlkampftour war, erkennbar selbst ins Rampenlicht trat und schnell Kontakte zur aufkeimenden Tea Party-Bewegung knüpfte.

Er entschied sich für eine Kandidatur zum Senator in Kentucky und erzielte am 20. August 2009 einen Rekord, der ihn dazu bewog, diesen Weg weiterzugehen. Innerhalb von 24 Stunden sammelte er weit über 400.000 Dollar ein, so viel wie nie ein Kandidat zuvor. Als er Anfang 2011 als Senator vereidigt wurde, war es das erste Mal, dass Vater und Sohn gleichzeitig im US-Senat saßen.

Kommentare (5)

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Herr Dr. Michael Klein

13.04.2015, 18:46 Uhr

Politiker wie Hillary sind nur Marionetten der Schattenregierung ( Die Bilderberger ).

Man mag es kaum glauben, aber es stimmt: Die Amerikaner stehen inzwischen mit fast 60 000 Milliarden Dollar in der Kreide!

Genau genommen sind es 59400 Mrd. Dollar, wenn man Staatsschulden, Firmenschulden, Hypotheken und Verbraucherschulden addiert.

Eine Summe, die sich jeder Beschreibung entzieht!

Hätten Sie beispielsweise zur Zeit Jesu gelebt und hätten seitdem an jedem einzelnen Tag 80 Mio. Dollar ausgegeben, wären Sie noch immer nicht bei 59400 Mrd. Dollar!

Die USA sind pleite und ihre Weltwährung Dollar am Ende. Aber Sie kennen das sicherlich aus dem Tierreich: Ein angeschossenes Raubtier ist besonders gefährlich und vor allem in seinen Reaktion unberechenbar. Und genauso schätze ich die USA in der aktuellen Krisenlage ein.

Washington hat in der Ukraine den Countdown zum 3. Weltkrieg eingeläutet und die EU scheint an Bord zu sein.

Russland und China auf dem Weg, sich vom Dollar zu befreien?

Wenn sie damit Erfolg haben, bedeutet es den Todesstoß für die globale Vormachtstellung Amerikas bzw. der privaten FED-Bankster!

Seit dem 2. Weltkrieg wird der Handel mit Erdöl gezwungenermassen in privaten Fed-Dollar fakturiert, was der Rest der Welt ( Dank US Army oder besser FED Army ) so hinzunehmen hat.

Wer sein Öl nicht gegen FED-Dollar, sondern gegen Euro verkaufen will, wird von den Lügenmedien zum "Terroristen" erklärt ( Saddam Hussein , Hugo Chavez, Gaddafi, Ahmadinedschad, Russland ) und von der Nato "befreit".

In Washington sitzen Entscheider, die – fälschlicherweise – glauben, ein Atomkrieg sei zu gewinnen. Für sie ist ein Atomkrieg ein Mittel, mit dem sich verhindern ließe, dass Deutschland, Russland und China Amerikas Weltherrschaft infrage stellen.

Herr Günther Schemutat

13.04.2015, 19:25 Uhr

Hillary Clinton mit Rollator ins Weiße Haus? Es ist eine total verrückte Idee mit dann
69 Jahren die mächtigste Nation der Welt mit vielen mächtigen Problemen zu führen.

Dahinter steht enorme Machbesessenheit und das ist in diesem Alter ungesund und für die Amerikanische Nation schädlich. Das beste ist natürlich , dass ihr Mann als
ehemaliger Präsident alle Tricks und Fallen kennt. Naja ..bis auf eine. Aber es ist nicht davon auszugehen das Hillary sich einen Praktikanten zulegen wird.

Also ist eines festzustellen ..mit den Clintons wird Amerika dann von zwei Präsidenten regiert und Clinton ist der einzige Präsident mit dann vielleicht 16 Jahren Dienst.

Eine Männergesellschaft wie in Amerika wird Hillary Clinton das eine oder andere Mal übergehen und einfach ihren Mann fragen was zu tun ist.

Das könnte auch ein lustiges Weißes Haus werden.

Herr Jürgen Jantschik

13.04.2015, 19:31 Uhr

Frau Hillary Clinton empfängt erst den Sohn Gaddafis als Botschafter mit allen Ehren und schmiert ihm Honig ums Maul. Später, als man ihr ein Bild seines verunstalteten Leichnams zeigt, bricht sie in wahre Jubelstürme aus und frohlockt „wir kamen, sahen und er war tot“. Sie ist vor Freude völlig außer sich. Nach einiger Zeit kommt dann die Stelle im Video !
Einfach widerwärtig und menschenverachtend. EINE SCHANDE !!! Und das sind die Vertreter der so tollen amerikanischen Werte !!! ?? Die Frau will Präsidentein in den USA werden !! ?? Die Medien berichten natürlich nichts davon.
Hier das Video !!!
https://www.youtube.com/watch?v=fbt0BY0WzxE

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