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10.04.2012

22:04 Uhr

Kandidatencheck

Der unheimliche Mr. Romney

VonDietmar Neuerer

ExklusivSollte Mitt Romney gegen den amtierenden US-Präsidenten Barack Obama siegen, wäre das für Europa kein gutes Zeichen. Das zeigt der Kandidaten-Check von Handelsblatt Online.

Könnte den Europäern so manches Kopfzerbrechen bereiten: Der US-Republikaner Mitt Romney. dpa

Könnte den Europäern so manches Kopfzerbrechen bereiten: Der US-Republikaner Mitt Romney.

BerlinSeit Mitt Romney seine Präsidentschaftskandidatur verkündete, galt er als Favorit unter den republikanischen Bewerbern für das höchste Amt der USA. Erst nach einem monatelangen Vorwahlkampf konnte sich der 64-jährige ehemalige Gouverneur von Massachusetts durchsetzen - das gilt nach dem Rückzug seines ärgsten Rivalen Rick Santorum als sicher. Er dürfte der Herausforderer von Barack Obama werden – und damit auch dessen möglicher Nachfolger als Präsident, sollte er die Wahl im November für sich entscheiden.

Deutschland und Europa müssten sich im Fall eines Romney-Siegs auf einiges gefasst machen. Romney selbst gab in den vergangenen Wochen einige Hinweise darauf, womit die internationalen Partner mit ihm als Präsidenten rechnen können. So wetterte der Multimillionär gegen den „europäischen Wohlfahrtsstaat“ und den politischen Umgang mit der Euro-Krise. Er signalisierte zudem eine Rückkehr zum amerikanischen Unilateralismus der Marke George W. Bush.

Ist damit wirklich schon vorgezeichnet, wie sich das künftige transatlantische Verhältnis unter Romney verändern könnte? Handelsblatt Online hat den US-Republikaner genauer unter die Lupe genommen und Experten gefragt, was von Romney auf wichtigen Politikfeldern zu erwarten ist. Das Ergebnis ist ernüchternd, wie die folgende Umfrage bei Experten zeigt.

Kommentare (9)

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WTF

07.03.2012, 13:19 Uhr

okay es gibt also wirklich noch Leute, die glauben, dass die Wiederwahl Obamas nicht schon lange ausgemachte Sache wäre. Und dabei ist es derzeit so offensichtlich wie selten zuvor, dass sich die Republikaner bis zum letzten Verausgaben um ja keinen Kandidaten aufstellen zu müssen, der dem Amtsinhaber auch nur annähernd gefährlich werden könnte.

Grins

10.04.2012, 23:19 Uhr

wenn ich die hier befragten Experten richtig verstanden habe sind wir in Deutschland also für Romney neoliberale Ultra-Kommunisten? Und Europa hat ein überzeugendes Konzept für die Lösung seiner Schuldenfalle? Scheinen Top-Leute zu sein, diese Experten.

Account gelöscht!

11.04.2012, 04:13 Uhr

Romney moechte bei DER Schuldenlage die Steuern um 20 Prozent senken. Obama hat ja bereits gezeigt wie er gigantische Schulden aufbaut und endlos Geld druckt und gleichzeitig die Menschen enteignet. Was immer auch kommen wird, da kommt nichts Gutes :-(((

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