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14.01.2011

15:09 Uhr

Kandidatur

Slowakin will Posten im EZB-Direktorium

Im Rennen um die Nachfolge des scheidenden EZB-Direktoriumsmitglieds Gertrude Tumpel-Gugerell hat die Slowakei als erstes den Hut in den Ring geworfen. Aber auch Belgien und die Niederlande haben ambitionierte Politikerinnen als Kandidatin ins Gespräch gebracht.

Im EZB-Direktorium wird ein Stuhl frei. dpa

Im EZB-Direktorium wird ein Stuhl frei.

HB BRATISLAVA. Die Österreicherin Gertrude Tumpel-Gugerell scheidet Ende Mai nach acht Jahren turnusmäßig aus dem EZB-Direktorium aus. Die Entscheidung darüber, wer auf sie als Mitglied des sechsköpfigen Vorstands der Europäischen Zentralbank (EZB) folgt, treffen die Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder auf Vorschlag der Finanzminister.

Vorschläge sollen dem Vernehmen nach beim Treffen der Finanzminister in Brüssel kommende Woche besprochen werden. Als erstes Land schlug am Freitag die Slowakei die langjährige Vizegouverneurin der Notenbank, Elena Kohutikova vor. Entschieden werden soll darüber vermutlich im Februar. Offiziell würde die Nachfolge dann beim Gipfeltreffen im März beschlossen.

Bislang ist unklar, wer Tumpel-Gugerell beerben soll. Klar dürfte jedoch sein, dass wieder eine Frau im Direktorium vertreten sein muss, von denen es nur sehr wenige in hohen Positionen bei Europas Zentralbanken gibt. Zudem ist so gut wie sicher, dass die Nachfolgerin wieder aus einem relativ kleinen Euro-Land kommen wird. Das engt die Liste der potenziellen Kandidatinnen stark ein.

MARCIA DE WACHTER:

Die 57 Jahre alte Wirtschaftswissenschaftlerin dürfte nach Ansicht vieler Fachleute die besten Chancen auf eine Berufung in das EZB-Direktorium haben. Zum einen, weil viele in Europa meinen, dass Belgien - immerhin eines der Gründungsländer der Währungsunion - bislang bei der Besetzung wichtiger Posten bei der EZB zu kurz gekommen ist.

Kommentare (3)

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Rainer_J

14.01.2011, 22:18 Uhr

ich wette, würde Deutschland auch der Eurozone austreten, dann wäre niemand mehr scharf auf diesen Posten! Dann gebe es nämlich nichts mehr zu klauen!

Peter Scholz

14.01.2011, 22:55 Uhr

Die Frau ist absolut ungeeignet. Da gehört eine 25-jährige Frisöse hin und dann gehts zurück zur Natur.

Rainer_J

14.01.2011, 23:43 Uhr

Zitat"Zum einen, weil viele in Europa meinen, dass belgien - immerhin eines der Gründungsländer der Währungsunion - bislang bei der besetzung wichtiger Posten bei der EZb zu kurz gekommen ist."

Welcher Vollidiot schreibt solche Sätze? belgien bekommt für ca. 23000 EUdSSR-beamte und andere Schmeißfliegen genügend Geld vom deutschen Steuerzahler, um sehr schön auf Kosten der Deutschen zu leben!!

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