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10.07.2017

09:44 Uhr

Katar

„Wir haben genug Geld, um jede Art von Schock zu verkraften“

Die Notenbank des isolierten Emirats Katar meldet hunderte Milliarden an Reserven. Katar will damit wohl signalisieren: Es hat noch einen langen Atem, um die Blockade der Nachbarn auszuhalten.

Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain haben bereits ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Katar gekappt. dpa

Katar

Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain haben bereits ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Katar gekappt.

DubaiIm Konflikt mit vier arabischen Rivalen kann sich Katar nach Angaben der Notenbank auf Reserven in Höhe von 340 Milliarden Dollar stützen. „Wir haben genug Geld, um jede Art von Schock zu verkraften“, sagte Zentralbankgouverneur Scheich Abdullah Saud al-Thani dem Sender CNBC. Allein die Notenbank habe Reserven über 40 Milliarden Dollar plus Gold. Der Staatsfonds QIA, der an zahlreichen internationalen Unternehmen Beteiligungen hält, verfüge über Mittel von 300 Milliarden Dollar, die er liquidieren könne, sagte al-Thani in dem am Montag auf der CNBC-Internetseite veröffentlichten Interview.

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Weitere Drohgebärden im Konflikt um Katar: Die von Saudi-Arabien angeführte Gruppe wiederholte den Vorwurf an Katar, Terroristen zu unterstützen und die Sicherheit und Stabilität der Golf-Region zu untergraben.

Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain hatten zuletzt mit weiteren Sanktionen gegen Katar gedroht. Die vier Regionalmächte haben bereits ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu dem Emirat gekappt. Sie werfen Katar Terror-Unterstützung und enge Kontakte zum Iran vor – dem Erzfeind Saudi-Arabiens.

Von

rtr

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