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14.01.2011

12:46 Uhr

Katholische Kirche

Vatikan spricht Papst Johannes Paul II selig

Der populäre polnische Papst Johannes Paul II. (1978-2005) wird am 1. Mai seliggesprochen. Das teilte der Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, Kardinal Angelo Amato, am Freitag in Rom mit. Entscheidend für die Seligsprechung in Rekordzeit war eine angebliche Wunderheilung.

Johannes Paul II: Papst von 1978 bis 2005 dpa

Johannes Paul II: Papst von 1978 bis 2005

HB ROM. Papst Benedikt XVI., Nachfolger von Karol Wojtyla, habe dem Dekret der Seligsprechung am Vormittag zugestimmt. Die feierliche Zeremonie für Johannes Paul II. sei dann auf den ersten Sonntag nach Ostern gelegt worden. Entscheidend für die Seligsprechung in Rekordzeit war eine angebliche Wunderheilung, die das polnische Kirchenoberhaupt der Katholiken erwirkt haben soll.

Es handelt sich dabei um die Genesung der französischen Ordensschwester Marie Simon-Pierre. Sie soll plötzlich von der Parkinson-Krankheit befreit gewesen sein, nachdem Johannes Paul in den Monaten nach seinem Tod in Gebeten um Hilfe angefleht worden war. Als möglicher Zeitpunkt für die offizielle Zeremonie der Seligsprechung, zu der Massen an Gläubigen in Rom erwartet werden, waren auch der 2. April, der Todestag Wojtylas, und Mitte Oktober anlässlich des Jahrestages seiner Ernennung zum Papst am 16. Oktober 1978 genannt worden.

Der Seligsprechungsprozess war beschleunigt worden. Man habe aber an der Prozedur keine Abstriche gemacht, sagte Amato im Gespräch mit Radio Vatikan. "Der Fall ist wie alle anderen auch abgewickelt worden, wir haben alle vorgesehenen Schritte befolgt."

Kommentare (3)

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Henning Dunkmann

14.01.2011, 13:51 Uhr

Wer('s) glaubt wird selig! insofern nicht weiter verwunderlich, das Wunder wie die Seligsprechung.

Henning Dunkmann

14.01.2011, 13:59 Uhr

Wer('s) glaubt wird selig! insofern nicht weiter verwunderlich, das Wunder wie die Seligsprechung.

braendlein

30.04.2011, 22:32 Uhr

Aus der Sicht eines gewöhnlichen Staatsbürgers mag Johannes Paul II ein recht vernünftiger Mensch gewesen sein. <br/><br/>Vom Standpunkt der allgemeinen, christlichen Kirche ist das Papsttum als solches aber nach wie vor abzulehnen. Vor kurzen habe ich mir den KKK (Katechismus der Katholischen Kirche) ein wenig angeschaut und es ist erschütternd wie stark die Lehre der katholischen Kirche von der Norm der Heiligen Schrift (Bibel) abweicht. Übrigens wurde der KKK von Johannes Paul II genehmigt und von Benedikt XVI ausgearbeitet. Noch heute lehrt die katholische Kirche, es sei für einen Katholiken notwendig neben Christus auch an den Papst zu glauben, um die Seligkeit zu erlangen. Was für eine Lüge! Der Papst stellt sich auf eine Ebene mit Christus, das ist schlimmste Blasphemie. <br/><br/>Mögen wir zurückkehren zu einem schlichten Glauben an Jesus Christus, wie es z. B. Luther gelehrt hat.<br/><br/>Grüße,<br/>Rainer Brändlein<br/>http://www.glaubereal.wordpress.com
30.04.2011, 22:29 Uhr

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