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09.01.2012

12:47 Uhr

Kein Einlenken

Irans Atomprogramm läuft trotz Sanktionen weiter

Auch schärfere Sanktionen werden Irans Atomprogramm nicht stoppen - das hat der oberste Religionsführer Irans, Ajatollah Ali Chamenei, am Montag verkündet. Der Westen verdächtigt das Land, an Atomwaffen zu arbeiten.

Chamenei sagte, die Entschlossenheit des Landes werde durch die Strafmaßnahmen nicht erschüttert. dpa

Chamenei sagte, die Entschlossenheit des Landes werde durch die Strafmaßnahmen nicht erschüttert.

TeheranDer oberste politische und Religionsführer Irans, Ajatollah Ali Chamenei, hat ein Einlenken des Landes im Atomstreit mit dem Westen ausgeschlossen. Auch die kürzlich verschärften Sanktionen würden den Iran nicht dazu bringen, seine Atompolitik zu ändern, sagte Chamenei in einer am Montag im Staatsfernsehen ausgestrahlten Rede. „Die iranische Nation glaubt an ihre Führer ... Die von unseren Feinden gegen den Iran verhängten Sanktionen werden keinerlei Einfluss auf die Nation haben“, sagte er. Die Entschlossenheit des Landes werde durch die Strafmaßnahmen nicht erschüttert.

Der Westen verdächtigt den Iran, an Atomwaffen zu arbeiten. Die Führung in Teheran bestreitet dies, ist aber auch nicht bereit, ihr Atomprogramm der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) offenzulegen und so den Verdacht auszuräumen. Die Europäische Union (EU) und die USA haben kürzlich eine Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran beschlossen, um weiter Druck auf die Regierung auszuüben.

Der Iran reagierte darauf mit einem Marinemanöver im Golf und der Drohung, die Meerenge von Hormus zu sperren, über die etwa ein Drittel des weltweit über das Meer transportierten Erdöls transportiert wird.

Von

rtr

Kommentare (18)

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Account gelöscht!

09.01.2012, 13:26 Uhr

Samstag, 07. Januar 2012 um 12:22 Iran: EU ist nicht fähig Erdöl-Sanktion gegen Iran durchzusetzen
Teheran (IRIB) - Ein Mitglied im Ausschuss für Nationale Sicherheit und Außenpolitik im islamisch-iranischen Parlament hat erklärt, die EU sei nicht fähig ein Erdöl-Embargo gegen Iran durchzuführen.

Mostafa Kawakebian hat bei einem Interview mit der Nachrichtenagentur des Parlaments erinnert, dass viele europäische Länder ausgedehnte Kooperationen im Erdölbereich mit der IR Iran haben. Bezüglich der Erdöl-Sanktionen gegen Iran seitens der EU sagte er, diese Union habe zwar angekündigt mit den USA diesbezüglich zusammenzuarbeiten, bei der Umsetzung dieses Entschlusses würden sie aber erfolglos bleiben.
Er unterstrich, es sei wahrscheinlich, dass einige EU-Länder mit einer Boykottierung der iranischen Erdölindustrie einverstanden sind, in der Praxis würden sie aber so vorgehen, dass ihre Interessen keinen Schaden nehmen.
Die europäischen Regierungen haben zwar am 4. Januar über ein Importverbot für iranisches Öl eine vorbereitende Übereinstimmung getroffen, über das Datum der Umsetzung eines solchen Verbotes haben sie aber noch nicht entschieden.

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09.01.2012, 13:28 Uhr

Mit Boykotten des Westens ist dem Iran nicht beizukommen ,
es gibt zu viele die diese Boykotte für ihre niederen wirtschaftlichen Interessen ausnutzen .
Der Iran hat völlig andere Ziele , es geht nicht um einen Seeweg oder um die friedliche Nutzung der Nukleartechnik .Dem Iran geht es einzig und allein um den Völkermord an den Israelis , die USA könnte das mit ihrer Präsens im Persischen Golf verhindern und darum ist auch die USA mit ihren Militärbasen in dieser Region das ziel der Perser .
Eine konzentrierte Aktion gegen den Iran ist unabwendbar !!!

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09.01.2012, 13:29 Uhr

Sonntag, 08. Januar 2012 um 14:51 Englisches Kriegsschiff möglicherweise in den Persischen Golf beordert
London (Press TV) - Die Royal-Navy hat inmitten der Wortgefechte mit Iran ihr modernstes Kriegsschiff in den Persischen Golf geschickt. Laut dem englischen Verteidigungsministerium schließt sich dieser eine Mrd. Pfund teure Zerstörer dem englischen Verband in dieser Region an.
Telegraf behauptete, dass dieser Zerstörer mit seiner hochmodernen Ausrüstung jede Rakete Irans abfangen kann.
Diese gegen Iran gerichtete Aktion geht mit der Stationierung von Tausenden US-Soldaten, Kriegsschiffen und Kriegsgerät für eine gemeinsames Manöver mit Israel einher.
Amerika und seine Verbündeten haben nach dem letzten Bericht der IAEA im November 2011 den Druck auf Iran erhöht.
Die IAEA wirft Iran vor, sein Atomprogramm auf den Bau von Atomwaffen ausgerichtet zu haben, Iran weist diese Anschuldigungen zurück.
Vergangene Woche hat die iranische Armeemarine ein zehntägiges Militärmanöver in der strategisch wichtigen Straße von Hormuz veranstaltet, um sich damit auf eventuelle Angriffe von Fremden vorzubereiten.

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