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21.11.2012

00:41 Uhr

Klimawandel

Kalifornien scheffelt mit Emissionshandel Millionen

Als erster US-Bundesstaat hat Kalifornien Emissionszertifikate verkauft. Sie geben Unternehmen das Recht, eine bestimmte Menge CO2 in die Atmosphäre zu pusten. Die Auktion war erfolgreich - allen Unkenrufen zum Trotz.

Den Kohlendioxid-Ausstoß will Kalifornien mit dem Verkauf von Emissionszertifikaten regulieren. ap

Den Kohlendioxid-Ausstoß will Kalifornien mit dem Verkauf von Emissionszertifikaten regulieren.

Washington/San FranciscoIm Kampf gegen die Klimaerwärmung hat Kalifornien als erster US-Bundesstaat Emissionszertifikate verkauft. Bei der ersten Auktion seien 233 Millionen Dollar (182 Millionen Euro) in die Kasse gekommen, teilte die federführende Behörde am Dienstag mit.

Mit dem Verkauf aller 23,1 Millionen Zertifikate ist das zweitgrößte Emissionshandelssystem der Welt nach dem der Europäischen Union (EU) erfolgreich in Kraft getreten. Es hatte Zweifel gegeben, ob ein solches System in den USA funktionieren würde.

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Viele der Großverschmutzer hatten sich im Vorfeld zu einem Interessenverband gegen den Emissionshandel zusammengeschlossen. Sie fürchten „schwere und zerstörerische Auswirkungen“ für die kalifornische Wirtschaft und höhere Preise für die Konsumenten. Viele Unternehmen könnten umziehen in Bundesstaaten mit weniger strengen Klimaschutzgesetzen, schrieben sie in einer Petition an Gouverneur Jerry Brown.

Beim Emissionshandel erkaufen sich Unternehmen das Recht, eine bestimmte Menge des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre zu pusten. Bis 2020 will Kalifornien den Ausstoß von CO2 und anderen Klimakillern um 17 Prozent reduzieren.

Der CO2-Emissionshandel ist Teil eines schon 2006 beschlossenen Gesetzespakets zum Klimaschutz. Kalifornien ist der größte, reichste und produktivste US-Bundesstaat. Auf sich allein gestellt wäre der Staat die neuntgrößte Volkswirtschaft der Welt. Der ambitionierte Versuch, den Ausstoß von Treibhausgasen auf den Stand von 1990 zurückzuschrauben, wird deshalb landesweit teils mit Argwohn, teils mit Interesse beobachtet.

Von

dpa

Kommentare (8)

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Account gelöscht!

21.11.2012, 01:42 Uhr

Zertifikate verkauft, "im Kampf gegen den Klimawandel"? Das ist lächerlich! Tatsächlich wird mittlerweile jedem Schulkind in Deutschland und vermutlich auch in Kalifornien eingetrichtert, IR-aktive Gase (vulga "Treibhausgase") erwärmten die Erde. Fakt ist das genaue Gegenteil, daß nämlich die "Treibhausgase" die Erde kühlen. 70 Prozent der gesamten, von der Erde ins All abgestrahlten Kühlleistung stammen von ihnen.

Das ist nicht nur eine theoretische Überlegung, sondern man kann es sogar nachmessen. Geht man im Sommer in die Sahara, dann erreichen dort bei dem meist wolkenfreien Himmel die Temperaturen an der Sandoberfläche bereits in den späten Vormittagswerte etwa 80°C. Dann verharren sie einige Stunden auf diesem Wert (sie steigen also nicht weiter), um dann am späteren Nachmittag wieder zurückzugehen.

Die Frage ist nun, wie sich die Temperaturen bei gleichartigem Material (feiner Sand) in gleichem Abstand zur Sonne verhalten würden, wenn es keine Atmosphäre und folglich keine IR-aktiven Gase gäbe. Wie den Kindern eingetrichtert wird, heben die "Treibhausgase" die Temperaturen auf der Erde um 33 °C an. Folglich müßten in dem genannten Szenario die Temperaturen in etwa bei 47 °C liegen. Tun sie das?

Um das nachzuprüfen, wenden wir unseren Blick zum Mond, auf dem genau die vorgenannten Bedingungen vorliegen. Welche Temperaturen haben wir dort? 47 Grad? 80? Nein, es sind (je nach Quelle) 130 - 134 °C. Es sind also nicht 33 Grad weniger als in unserer Realwelt, sondern 50 Grad mehr.

Die Treibhauslehre ist wissenschaftlicher Nonsense - in Kalifornien ebenso wie bei uns. Es wird Zeit, daß sie endlich in die Tonne verbannt wird und die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden, die mit dem Unsinn bereits einen hohen Milliardenschaden verursacht haben.

Klaus Ermecke
KE Research
Oberhaching

so_long

21.11.2012, 04:21 Uhr

Das Ganze ist ein riesiges Geschäftsmodell, und alle fallen darauf rein und bücken sich.

Haben Sie alle noch nicht bemerkt, wie heiß die Sonne im Februar inzwischen bei uns sein kann? Why?
Kannten Sie das aus ihrer Jugend - der Älteren?

Die Luft ist schon so sauber, daß keine Schadstoffe oder Stäube das Eindringen der Strahlung bremsen.
Wir erhöhen somit eher die Temeperaturen und die UV Einstrahlung, als sie abzumildern.

Die verstärkte UV Einstrahlung ist in vielen Ländern ein steigendes Phänomen und man schützt sich dagegen sogar mit spezieller Kleidung.

Inzwischen hat sich sogar der Ozongürtel, der uns schützt, zunehmend wieder geschlosssen, den wir aber wohl nicht beeinflussen können, denn die Erde mit samt ihren Eigenschaften ist ein vitales Gebilde der stetigen Veränderung zwischen Warm- und Kaltzeiten, die es alle im vorindustriellen Zeitalter über Abermillionen Jahre gegeben hat.
Einst blühte die Wüste in Afrika und nach neusesten Forschungen gibt es weiterhin dort sehr viel Wasser unter der Erde.
Nur das lokale Klima dort hat sich verschoben.
Das Klima ist keine Konstante. Es hat immer klimatische Verschiebungen und Veränderungen gegeben, in vergangenen Zeiten, wo der Mensch gar keinen Einfluß hat nehmen können. Es hat immer Warm-und Kaltzeiten gegeben.
Heute möchte man alles festzurren auf einen status quo, was nicht geht. Man möchte sich möglichst angenehm einrichten.
Da diese Phänomäne alle sehr langsam aublaufen, entdeckt man sie erst, wenn sie spürbar werden. Dann greift aber keinerlei Eingreifen, wie auch, sinnlos.

Daß sich Erwärmungs-Glocken über Größstädten bilden, liegt daran, daß diese ihr eigenes lokales Klima bilden, durch lokale Aufheizung durch starken Energieverbrauch und die damit entstehende Abschirmung durch Dunst- und Wolkenbildung, die die Temepratur lokal hoch hält. Darüber hinaus ist sie normal.
Das alles hat nichts mit weltweitem Klima zu tun.

so_long

21.11.2012, 04:36 Uhr

Es werden uns noch viele Naturphänomäne begegnen, die unsere Welt dramatisch verändern. Da brauchen nur man einige Vulkane auszubrechen, dann fieren wir aber tüchtig, weil sich der Himmel verfinstert. Soviel Staub können wir selbst gar nicht in die Luft pusten, um diesen Effekt zu erzeugen.

Es ist auch nicht auszuschließen, daß sich der Golfstrom mal umkehrt,
Wir werden Erdbeben gigantischen Ausmaßens erleben, weil sich die Kontinente bewegen und sich übereinanderschieben, die zuvor mal zusammenhängend waren. Jedes Jahr erheben sich gewisse Platten um 5 cm über die andere. Das hat Bedeutung.

Volle Zustimmung:
Die Treibhauslehre ist wissenschaftlicher Nonsense - in Kalifornien ebenso wie bei uns.

Aber es läßt sich wie bei dem Ablaßhandel eine Menge Wohltaten - hier money - damit erzeugen.

Die Erde ist ein sich selbst entwickelndes Gebilde, wir müssen uns anpassen, wie auch immer, nicht wir können die Erde anpassen, wie es uns gefällt.

Und ja:
Zertifikate Verkauf, "im Kampf gegen den Klimawandel"? Das ist lächerlich!

Eine Physikerin.


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