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11.04.2013

02:09 Uhr

Klimawandel

US-Unternehmen fordern Ökogesetze

US-Präsident Obama hat sich für seine zweite Amtszeit den Klimaschutz zu einem Hauptziel gemacht. Schützenhilfe bekommt er dabei jetzt nicht von Umweltorganisationen, sondern von Firmen wie Starbucks, Intel und Adidas.

Blick auf Überschwemmungen nach heftigem Regen von einem Starbucks-Cafe in Indonesien. Reuters

Blick auf Überschwemmungen nach heftigem Regen von einem Starbucks-Cafe in Indonesien.

WashingtonRund 30 Großunternehmen haben die US-Regierung zu mehr Engagement beim Kampf gegen den Klimawandel aufgefordert. „Wir können nicht die Zukunft unserer Kinder aufs Spiel setzen in der falschen Hoffnung, dass die große Mehrheit der Wissenschaftler Unrecht hat“, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Appell, der von Adidas, Nike, eBay, Starbucks, Intel, Timberland und The North Face unterzeichnet ist.

Der Kampf gegen den Klimawandel sei für die USA notwendig, „um unseren Lebensstandard zu halten und eine echte Großmacht in einer Welt des Wettbewerbs zu bleiben“. Die 33 Unternehmen heben ihre eigenen Anstrengungen für die Verringerung von Treibhausgasen hervor. Sie fordern die Regierung von Präsident Barack Obama auf, ähnliche Vorgaben auf nationaler Ebene festzulegen, um die Umwelt zu schützen und zugleich Wettbewerbsgerechtigkeit zu schaffen.

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Obama hatte den Klimaschutz zu einem der Hauptziele seiner zweiten Amtszeit erklärt und den US-Kongress im Februar aufgefordert, in dieser Hinsicht „mehr“ zu tun. Der Präsident drohte, notfalls per Dekret Maßnahmen für den Klimaschutz zu bestimmen.

In der Republikanischen Partei gibt es eine breite Front gegen Gesetze für den Klimaschutz. Unterstützt wird diese Linie von zahlreichen Großkonzernen, die hohe Kosten als Argument gegen Umweltschutzmaßnahmen anführen. Im Senat war 2010 ein Gesetz für die Reduzierung des Treibhausgasausstoßes gescheitert.

Von

afp

Kommentare (1)

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vandale

11.04.2013, 07:56 Uhr

Die Warscheinlichkeit, dass es Obama gelingt ein Gesetz zum "Klimaschutz" im Kongress zu verabschieden sind gering. Neben den Republikanern stehen auch Demokraten die aus Kohlestaaten kommen gegen eine solche Gesetzgebung.

Deshalb hat er die Oekoayatollahs in der EPA (vergl. Umweltministerium) losgelassen.

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Das Fracking und die Oelgewinnung werden durch Auflagen erschwert.

Vandale

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