Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.01.2014

21:45 Uhr

Knappe Mehrheit

Griechenland privatisiert Stromnetzbetreiber

Griechenland muss im Gegenzug zu den europäischen Milliardenhilfen zahlreiche Unternehmen privatisieren. Jetzt ist der staatliche Stromnetzbetreiber ADMIE dran. Die Entscheidung im griechischen Parlament fiel knapp aus.

Protestmarsch: Angestellte des staatlichen Stromnetzbetreibers sind gegen die Privatisierung des Unternehmens. dpa

Protestmarsch: Angestellte des staatlichen Stromnetzbetreibers sind gegen die Privatisierung des Unternehmens.

AthenDas griechische Parlament hat grünes Licht für die Privatisierung des Stromnetzbetreibers ADMIE gegeben. Die Abgeordneten der Koalitionsregierung aus der konservativen Nea Dimokratia von Ministerpräsident Antonis Samaras und der sozialistischen Pasok-Partei stimmten am Mittwoch mit knapper Mehrheit für den geplanten Verkauf von 66 Prozent der Anteile.

Für die Vorlage votierten 151 der insgesamt 300 Abgeordneten. Nach Angaben des Umweltministeriums soll die Ausschreibung in den kommenden Wochen erfolgen.

Griechenland muss im Gegenzug für die Milliardenhilfen von Eurostaaten und Internationalem Währungsfonds zahlreiche Unternehmen privatisieren, um seinen Staatshaushalt zu sanieren.

Bislang gingen die Privatisierungen aber nur sehr schleppend voran. Bis zum Jahr 2016 sollen auch Teile der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft DEI verkauft werden. Der staatliche Anteil soll von 51 auf 34 Prozent sinken.

Von

afp

Kommentare (5)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Sarina

30.01.2014, 08:13 Uhr

Wer kauft denn diesen personell aufgeblähten Saftladen?
Da müssen erst einmal betriebswirtschaftliche Strukturen eingeführt werden, die natürlich jede Menge Arbeitsplätze kosten - denn dieser sozialistisch-geführte Betrieb hat für jeden Bleistift einen Beamten oder Angestellten zum Anspitzen eingestellt!

heine

30.01.2014, 08:41 Uhr

Ökonomie ist nicht meine Profession. Aber einige Fragen seien trotzdem erlaubt.
Wieviel bringt der Verkauf?
Gibt es nur diesen einen Stromnetzbetreiber?
Was ist das Geschäft des Betreibers? Er leitet den Strom von den Lieferanten (Kraftwerken) zu den Kunden (Haushalte + Industrieunternehmen), oder?
Wie berechnet der Stromnetzbetreiber den Preis für die Durchleitung?
Der Staat (Griechenland) hat also nur (einmalig) den Verkaufserlös und sonst nichts davon. Ein tolles Geschäft!

Account gelöscht!

30.01.2014, 11:53 Uhr




Welche Macht der Welt ersteht einen Stromnetzbetreiber in Griechenland und erzielt dabei mittelfristig Gewinn ?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×