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29.12.2016

09:42 Uhr

Kolumbien

Amnestiegesetz für Farc-Kämpfer verabschiedet

Das erste Gesetz zum Friedensvertrag zwischen der kolumbianischen Regierung und den Farc-Rebellen wurde verabschiedet. Letztere sollen Amnestie erhalten, ihre Waffen niederlegen und ihre Ziele politisch verfolgen.

Der kolumbianische Präsident muss noch zustimmen, damit das Amnestie-Gesetz für die Farc-Rebellen in Kraft tritt. AFP; Files; Francois Guillot

Juan Manuel Santos

Der kolumbianische Präsident muss noch zustimmen, damit das Amnestie-Gesetz für die Farc-Rebellen in Kraft tritt.

BogotáKolumbiens Parlament hat ein Amnestiegesetz für Farc-Rebellen verabschiedet. Es setzte damit am Mittwoch das erste von elf Ausführungsgesetzen zum Friedensvertrag zwischen der Regierung und der Guerillaorganisation um. Die Repräsentantenkammer stimmte dem Gesetz mit 117 zu 3 Stimmen zu. Das Gesetz passierte zudem ohne Gegenstimmen den Senat. Präsident und Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos muss noch zustimmen, damit es in Kraft tritt.

Die Amnestie gilt dann für Farc-Kämpfer, die keine Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben.

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Wenige Tage nach dem Tod des Guerilleros Fidel Castro wird das Ende des blutigsten Guerilla-Konflikts in Lateinamerika besiegelt. In Kolumbien läuft nun die Operation „Waffenabgabe“ an – auch wenn das Volk „No“ sagt.

Das Verfassungsgericht des südamerikanischen Landes hatte vor gut zwei Wochen ein Eilverfahren genehmigt, mit dem die Ausführungsgesetze zum Friedensvertrag innerhalb von einem halben Jahr statt innerhalb von zwei Jahren vom Kongress gebilligt werden können.

Das Parlament hatte den Vertrag Ende November ratifiziert. Zuvor hatten die Kolumbianer das Abkommen in einer Volksabstimmung abgelehnt. Daraufhin war nachgebessert worden. Die rund 5800 Farc-Kämpfer sollen nun ihre Waffen niederlegen und künftig politisch für ihre Ziele eintreten.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

29.12.2016, 15:06 Uhr

@ALLE

Gott sei Dank fällt der 1.Januar dieses Jahr auf einen Sonntag,stellt Euch vor es wäre Montag, dann könnte man wieder einen Tag weniger kommentieren. :(
Der erste Feiertag, 26. Dez., war doch schon fürchterlich. :(
Am schönsten ist es, wenn Heiligabend an einem Freitag ist :)

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

"Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

SPIEGEL

Danke

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