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03.04.2012

07:15 Uhr

Kolumbien

FARC-Rebellen lassen zehn Geiseln frei

FARC-Rebellen haben am Montag zehn noch gefangene Soldaten und Polizisten freigelassen. Die Männer kehrten damit nach mindestens zwölf Jahren in der Gewalt der Aufständischen zu ihren Familien zurück.

Nach FARC-Angaben waren die Freigelassenen die letzten Geiseln aus Polizei- und Militärkreisen. dapd

Nach FARC-Angaben waren die Freigelassenen die letzten Geiseln aus Polizei- und Militärkreisen.

VillavicencioAls die zehn Soldaten und Polizisten mit einem Helikopter der brasilianischen Luftwaffe von einem Dschungelgebiet in Richtung Bogota geflogen wurden, war ihnen die Erleichterung und Freude anzusehen: Einige winkten triumphierend, während andere bei der Ankunft vor Freude auf dem Asphalt hüpften.

Die FARC hatte die Freilassungen Ende Februar angekündigt und gleichzeitig versprochen, Entführungen zur Erpressung von Lösegeld künftig einstellen zu wollen. Präsident Juan Manuel Santos bezeichnete die Freilassung als „einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.“ Allerdings äußerte er sich verhalten zu der Hoffnung, dass dies einen unmittelbaren Friedensdialog nach sich ziehen könnte. So wolle er zunächst Beweise dafür, dass die FARC Entführungen tatsächlich einstellen wolle. „Wenn die Regierung glaubt, dass es ausreichende Bedingungen und Garantien für einen Prozess zur Beilegung des Konflikts gibt, wird es das Land erfahren“, sagte Santos dazu.

Nach FARC-Angaben waren die Freigelassenen die letzten Geiseln aus Polizei- und Militärkreisen. Wie viele Entführungsopfer in der Gewalt der Rebellengruppe sind, ist unbekannt.

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