Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.12.2014

16:15 Uhr

Kommunistische Partei Chinas

Chinesischer Funktionär unter Korruptionsverdacht

Schon wieder steht ein chinesischer Funktionär unter Korruptionsverdacht: Ein Berater von Ex-Präsident Jintao muss sich gegen vor Gericht verantworten. Der Kampf gegen Korruption erreicht damit eine neue Intensität.

Eine chinesische Flagge vor einem Hochhaus: Das Reich der Mitte kämpft gegen die grassierende Korruption. dpa

Eine chinesische Flagge vor einem Hochhaus: Das Reich der Mitte kämpft gegen die grassierende Korruption.

PekingDie chinesischen Behörden haben Korruptionsermittlungen gegen einen ranghohen Berater von Ex-Präsident Hu Jintao eingeleitet. Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Xinhua gab das Disziplinarkomitee der regierenden Kommunistischen Partei die Ermittlungen gegen Ling Jihua wegen „Disziplinarverstößen“ am Montag bekannt, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Ling war schon im September 2012 degradiert worden, nachdem sein Sohn in einen tödlichen Unfall in einem Luxussportwagen verwickelt gewesen war. Ling hat immer noch einen Posten innerhalb des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei inne.

Präsident Xi Jinping hat den Kampf gegen die Korruption im Land zu einer der vordringlichsten Aufgabe seiner Regierung erklärt. Er versprach dabei auch, nicht vor den obersten Funktionären haltzumachen. Zuletzt war vor kurzem der ehemalige Sicherheitschef des Landes, Zhou Yongkang, wegen Korruption verhaftet worden. Dem 71-Jährigen werden Bestechlichkeit und Verrat von Staatsgeheimnissen vorgeworfen.

Die fünf großen Gefahren für Chinas Wirtschaftswachstum

Immobilienblase

Seit Jahren schießen die Immobilienpreise in Chinas Großstädten in ungeahnte Höhen - seit Monaten mehren sich jedoch Zeichen für einen Kollaps.

Schattenbanken

Neben den trägen Staatsbanken hat sich in China ein großer Markt von nicht-registrierten Geldinstituten etabliert, die der Staat bislang nicht kontrollieren kann.

Faule Kredite

Banken haben ohne genaue Prüfung Firmen immense Kredite für unproduktive und verschwenderische Investitionen gegeben.

Überkapazitäten

Mit Subventionen der Regierung haben viele Branchen gewaltige Überkapazitäten aufgebaut, beispielsweise die Solarindustrie. Aber sie werden ihre Produkte nicht los.

Internationale Krisen

Chinas Wirtschaft hängt vom Export ab. Geraten wichtige Abnehmerländer in Krisen, hat auch China Probleme.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×