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02.09.2011

13:51 Uhr

Konflikt

EU verhängt Öl-Embargo gegen Syrien

Kein Öl mehr aus Syrien: Wegen der anhaltenden Gewalt beschließt die EU ein Embargo. Auf Druck von Italien setzt das aber erst zum 15. November ein. Dann laufen die Lieferverträge Italiens aus.

Kein Öl mehr aus Syrien: Wegen der anhaltenden Gewalt beschließt die EU ein Embargo. dpa

Kein Öl mehr aus Syrien: Wegen der anhaltenden Gewalt beschließt die EU ein Embargo.

BrüsselDie Europäische Union hat am Freitag ein Verbot von Öleinfuhren aus Syrien beschlossen. Dies teilten Diplomaten in Brüssel mit. Damit reagiere die EU auf die anhaltenden Repressionen gegen Oppositionelle in Syrien.

Das Embargo umfasst den Angaben zufolge sowohl ein Import- als auch ein Transportverbot für syrisches Rohöl und Rohölprodukte. Auch Versicherungen seitens europäischer Banken sind damit nicht mehr zulässig. Gleichzeitig weiteten die Staaten die bestehenden Sanktionen auf weitere vier Personen und drei Unternehmen aus dem Finanzbereich aus. Damit gelten den Angaben zufolge künftig für insgesamt 54 Personen und zwölf Unternehmen oder Organisationen Einreisebeschränkungen. Außerdem werden deren europäische Vermögenswerte eingefroren.

Das Embargo wird auf Drängen Italiens jedoch erst zum 15. November in Kraft treten. Kurz zuvor laufe ein entsprechender Liefervertrag des italienischen Ölkonzerns ENI mit Syrien aus, hieß es. Rund 95 Prozent des syrischen Rohöls wird in die EU verkauft.



Kommentare (1)

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kleinfeld

02.09.2011, 15:46 Uhr

Na das passt doch gut. Da können die Mineralölgesellschaften in Deutschland die Preise doch schön hoch halten! Der Staat als Handlanger der Mineralölgesellschaften!

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