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03.02.2015

01:25 Uhr

Konflikt mit Russland

USA dementieren Waffenlieferungen an Ukraine

Die USA denken über Waffenlieferungen an die Ukraine nach, meldete eine US-Zeitung am Montag. Obamas Sicherheitsberater stellt klar: Waffen seien keine Antwort auf den Konflikt. Ein Hintertürchen bleibt aber offen.

Amnesty International kritisiert

Sollten die USA Waffen an die Ukraine liefern?

Amnesty International kritisiert: Sollten die USA Waffen an die Ukraine liefern?

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WashingtonDie US-Regierung will „in der nahen Zukunft“ keine Waffen an das Militär der krisengeschüttelten Ukraine liefern. Das sagte Präsident Barack Obamas Sicherheitsberater Ben Rhodes im CNN-Interview am Montagabend.

Sanktionen seien weiterhin das beste Mittel, um in dem Konflikt Druck auf Russland auszuüben. Mehr Waffen und eine „Retourkutsche“ seien keine Antwort auf den Konflikt. Ein wichtiges Treffen in der Frage sei der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Weißen Haus am kommenden Montag. Merkel sei in der Krise der wichtigste Partner der USA, sagte Rhodes.

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Einen Bericht der „New York Times“, nach dem konkret die USA über Waffenlieferungen nachdenken, wies Rhodes allerdings nicht direkt zurück. Obama habe seine Berater angewiesen, laufend „alle Optionen“ zu prüfen. Washington ziehe eine friedliche Deeskalation des Konflikts aber weiterhin vor.

Von

dpa

Kommentare (6)

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Herr John Smidt

03.02.2015, 08:42 Uhr

Ich lache mich kaputt, was für ein Zynismus!
Warum dann Waffenlieferungen in die Ukraine, Gelder für die "Humanitäre Zwecke" und warum die neue "Kriegs"-Resolution H.Res.758 der USA, das praktisch den Weg für eine eventuelle Anwendung von Gewalt gegen Russland ebnet!? LÄCHERLICH!!!

Herr Wilfried Runft

03.02.2015, 08:52 Uhr

Die Ukraine wird im Laufe der Zeit immer mehr in Bedrängnis geraten, denn die russische Unterstützung der Separatisten ist derart massiv, dass dem Westen nur 2 Möglichkeiten bleiben: Entweder man opfert den Freiheitsanspruch der Ukrainer und akzeptiert den Machtanspruch Russlands oder man wird nicht umhin kommen, die Ukraine mit Waffen zu unterstützen. Es überzeugt mich nicht, dass der Westen glaubt, deeskalierend auf die Geschehnisse in der Ostukraine einwirken zu können, indem man die Erkenntnisse aus Geheimdiensttätigkeit und Spionagesatelliten der Öffentlichkeit vorenthält. Putin muss ganz klar die Grenze aufgezeigt werden, sonst hört der mit dem Zündeln nicht auf, im Gegenteil, er lotet gerade aus, wie weit er gehen kann. Die Forderung nach einer diplomatischen Lösung sind im Grundsatz zwar richtig, aber angesichts der derzeitigen Situation lassen sie Steinmeier wie ein politisches Leichtgewicht erscheinen.

Account gelöscht!

03.02.2015, 09:35 Uhr

USA dementieren Waffenlieferungen an Ukraine

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Was die Ukraine benötigt ist :

ENTLANG DER GESAMTE UKRAINISCHE GRENZLINIE....

" EINE BLAUHELME-ARMEE "...

dass verhindert dass egal welche Waffen in die Ukraine eingeführt werden.

Wenn keine Waffen und Munitionen in die Ukraine mehr herein kommen...

dann dämpfen sich die Kämpfe ein.

WAFFEN gibt es nie am Kaugummi-Automat...

und dann kann Russland behaupten dass es keine Waffen in die Ost-Ukraine abgegeben hat wie es will...

WENN DIE GRENZEN ERST ALLE ZU SIND...

dann kommt erst tatsächlich nichts mehr.

Wer kontrolliert die angebliche Inhalte der Russische LKW´s die angeblich nur Notwendige Lebensmitteln in die Ost-Ukraine bringen ?

Dieses wäre eine Zukunfts-Aufgabe auch für die Blauhelme....

mit Moderne ZOLL-Röntgengeräte alles zu Röntgen und zu kontrollieren.

Die Ost-Ukraine will 100.000 neue Soldaten ?

Wenn die dortige Bevölkerung nichts zu essen hat...

davon aber noch an die Separatisten an der front ESSEN bringen müssen...

von welchem Geld wollen die Separatisten 100.000 Söldner bezahlen ?

Weil Europäer nicht dahin gehen werden wohl nur russische Soldaten hingehen ?-Von wem bezahlt ???


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