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27.03.2012

15:07 Uhr

Konflikte

Pakistan und USA wollen Beziehungen normalisieren

Am Rande des Gipfeltreffens zur Atomsicherheit in Seoul kam es zum Gespräch zwischen dem pakistanischen Premier und US-Präsident Obama. Pakistan bekräftigte, Interesse an der Stabilität Afghanistans zu haben.

Pakistans Premierminister Yousuf Raza Gilani (links) und US-Präsident Barack Obama. AFP

Pakistans Premierminister Yousuf Raza Gilani (links) und US-Präsident Barack Obama.

IslamabadVor dem Hintergrund der Spannungen zwischen Pakistan und den USA ist Premierminister Yousaf Raza Gilani am Rande des Gipfeltreffens zur Atomsicherheit in Seoul mit Präsident Barack Obama zusammengekommen. Wie pakistanische Medien am Dienstag berichteten, verständigten sich beide Seiten darauf, ihre Beziehungen zu normalisieren und die Kooperation im Kampf gegen den Terrorismus fortzusetzen.

Es war das erste Spitzentreffen, seit im November vergangenen Jahres 24 pakistanische Soldaten bei einem US-Angriff getötet worden waren. Aus Protest gegen den Hubschrauberangriff auf einen pakistanischen Grenzposten hatte Islamabad die Nato-Nachschubrouten nach Afghanistan gekappt. In den vergangenen Monaten habe es Spannungen gegeben, sagte Obama.

Daher sei es wichtig, über alle Fragen ehrlich zu sprechen. Gleichzeitig verfolgten beide Seiten zahlreiche gemeinsame Interessen wie die Stabilisierung Afghanistans. „Wir wollen mit ihnen (den USA) zusammenarbeiten“, bekräftigte Gilani. Derzeit debattiert das Parlament in Islamabad über das künftige Verhältnis zu den USA.

Von

dpa

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