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07.06.2013

14:03 Uhr

Konjunktur

Griechenland kommt nicht auf die Beine

Anstatt zu wachsen, schrumpft sie: Die Konjunktur Griechenlands. Die Wirtschaftslage in dem Krisenstaat bessert sich sogar weniger als von Experten erwartet.

Sie müssen wohl erst einmal weiter demonstrieren: Die Griechen müssen trotz harter Sparauflagen weiter auf Entspannung in ihrem Land warten. Denn durch die Reformen liegt auch die Wirtschaft brach – sogar mehr als zuvor erwartet. dpa

Sie müssen wohl erst einmal weiter demonstrieren: Die Griechen müssen trotz harter Sparauflagen weiter auf Entspannung in ihrem Land warten. Denn durch die Reformen liegt auch die Wirtschaft brach – sogar mehr als zuvor erwartet.

AthenDie griechische Wirtschaft ist im ersten Quartal 2013 stärker geschrumpft als erwartet. Wie das Statistische Amt (Elstat) am Freitag mitteilte, ging das Brutto-Inlands-Produkt um 5,6 Prozent zurück. In einer ersten Schätzung war die Behörde im Mai von einem Rückgang in Höhe von 5,3 Prozent ausgegangen. Mitte Mai hatte die griechische Notenbank ein weiteres Schrumpfen der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um etwa 4,5 Prozent prognostiziert. Ein leichtes Wachstum sei erst 2014 zu erwarten, hieß es.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Augias

07.06.2013, 14:43 Uhr

Denn durch die Reformen liegt auch die Wirtschaft brach – sogar mehr als zuvor erwartet.
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Aha, die Reformen sind also schuld, dass es den Griechen so schlecht geht - und nicht die maßlosen, obszönen Schulden, die dieses Land gemacht hat ..... und immer noch macht. Denn von den Reformen, die hier als Grund angegeben werden, sind noch nicht einmal eine einzige erfüllt worden: Noch immer leistet sich das Land einen aberwitzigen Beamtenapparat, der laut Troika bereits um min. 50.000 reduziert sein müsste - und wieviele Beamtenstellen wurden gestrichen? Auch auf die längst fälligen Privatisierungen, die dem Reformpaket zugrunde liegen, wurden nicht in Angriff genommen. Die stolzen Griechen haben nichts von dem erfüllt, das sie wortreich verkündeten. Das Beste, was man machen kann, ist, Griechenland pleitegehen zu lassen, aus dem Euro herauszusorgen ..... und möglicherweise sogar aus der EU entsorgen. Das Land liegt mit seiner mangelnden Wettbewerbsfähigkeit auf Platz 100 - auf dem Niveau von Papua-Neu-Guinea (und das hat wahrlich rein gar nichts mit den Reformen zu schaffen, das hat mit mangelndem Engagement, Fleiß, vorausschauender Planung und vertrauensbildenden Maßnahmen zu tun - an all dem mangelt es den Griechen, so dass wir ewig und drei Tage warten können, bis sich dort etwas bewegt.)!

Account gelöscht!

07.06.2013, 16:06 Uhr

Das ist doch alles nur Meinungsmache! Wir sind mit unserem "politischen Projekt" auf dem richtigen Weg. Mittels des Euro wird Europa zur wettbewerbsfähigsten Region der Welt werden. Unsere Zukunft leuchtet wie die Venus. Wenn wir erst in die EU-Versammlungen gehen, dann wird das der neue Gottesdienst! Ich sehe schon die blaubeflaggten Sternensäulen, die jedem, der nur Zweifel an diesem "politschen Projekt" hegt, die KRAFT und die ZUKUNFT vor Augen führt, die von diesem Brüsseler Europa ausgehen.
Wir dürfen glücklich sein, dass die Griechen auf einem guten Weg sind! Natürlich auch die Spanier mit ihrer in der Wettbewerbsfähigkeit gestärkten Wirtschaft, die Portugiesen, die Italiener und vor allem die starken Franzosen.
Griechenland ist nicht pleite! Es hat nur kurzfristige Probleme, die sich alle in Luft auflösen.
Es ist unerhört, was hier dargeboten wird. Die Konrad-Adenauer-Stiftung weiß genau, daß ohne Euro die Deutschen nationalsozialistisch werden und anschließend verhungern, weil die deutsche Industrie dann nichts mehr verkaufen kann. Wohlan, kämpft für ein europäisches Deutschland, das das letzte Hemd in Solidarität für das "politische GROSSProjekt" gern hergeben wird, wenn den Deutschen doch nur nachhaltig erklärt wird, wie gut der Euro insbesondere für Deutschland ist, und wie wichtig der europäische Zentralstaat. So hat es der Gauckler erklärt. Und einem Geistlichen muß man GLAUBEN! Amen!

Vorwärts immer - rückwärts nimmer! Den Euro in seinem Lauf, halten weder Täuschle noch Gauckler auf!

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