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04.01.2017

12:16 Uhr

Konjunktur

Schwacher Euro gibt Europa Auftrieb

Die Euro-Zone hat das Jahr 2016 mit dem schnellsten Wachstum der letzten fünf Jahre abgeschlossen. Eine kleines bisschen Hoffnung in einer Zeit, in der der Region ein Jahr der politischen Ungewissheiten bevorsteht.

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LondonDie Wirtschaftsaktivitäten in der Euro-Zone haben zum Ende des vergangenen Jahres so stark zugenommen wie seit Mai 2011 nicht mehr. Das ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des Finanzinformationsdienstes IHS Markit in den 19 Euro-Ländern. Demnach lag ein wichtiger Einkaufsmanagerindex im Dezember vergangenen Jahres bei einem Wert 54,4 im Vergleich zu 53,9 im Vormonat. In Deutschland betrug der Wert diesmal 55,2.

Der schwache Euro hat besonders Industrie und Dienstleistungssektor zum Aufschwung verholfen. Am stärksten gewachsen ist die Wirtschaft in Spanien, dicht gefolgt von Deutschland.

Mit dem Aufstreben rechtspopulistischer Parteien und bevorstehenden Wahlen in Frankreich, Deutschland und Italien, könnte ein schnelleres Wachstum ein solides Fundament in einer politisch ungewissen Zeit sein.

Höchster Stand seit 2013: Inflation in der Euro-Zone klettert auf 1,1 Prozent

Höchster Stand seit 2013

Inflation in der Euro-Zone klettert auf 1,1 Prozent

Die Inflation in der Euro-Zone hat sich gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt – höheren Preisen für Öl und Gas sei Dank. Für den EZB-Chef Mario Draghi bedeutet das mehr Druck. Politiker fordern höher Zinsen.

„Es bleibt jedoch höchst unsicher, ob es der Euro- Zone gelingen wird, mit diesen guten Vorgaben im neuen Jahr dann richtig durchzustarten,“, sagt Markit-Chefsvolkswirt Chris Williamson. Viel hänge von der politischen Entwicklung im Jahresverlauf 2017 ab.

Als Risikofaktoren sehen viele Ökonomen außerdem die anstehenden Verhandlungen Großbritanniens über einen EU-Austritt und einen eingeschränkten Freihandel unter dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump. Der Index gilt als umfassender Maßstab für die Konjunktur in den Produktions- und Dienstleistungssektoren.

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

04.01.2017, 13:13 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

Herr Hans-Jörg Griesinger

04.01.2017, 13:20 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette 

x y

04.01.2017, 14:33 Uhr

@ Joachim Löwensteiner: Es werden in Zukunft noch mehr "Journalisten" benötigt ,um die Kluft zwischen Realität und Nachrichten irgendwie zu schließen.

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