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31.05.2014

16:54 Uhr

Konjunkturprogramm

Spanische Regierung will Milliarden investieren

Spanien will seine Wirtschaft ankurbeln: Ministerpräsident Mariano Rajoy kündigt Steuersenkungen für Unternehmen und Investitionen in Milliardenhöhe an. Einen Teil sollen private Investoren beisteuern.

„Am kommenden Freitag wird die Regierung ein Maßnahmenpaket für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz präsentieren“: Ministerpräsident Mariano Rajoy. AFP

„Am kommenden Freitag wird die Regierung ein Maßnahmenpaket für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz präsentieren“: Ministerpräsident Mariano Rajoy.

MadridMit Milliardeninvestitionen und Steuersenkungen für Unternehmen will Spaniens Regierung die Wirtschaft des Landes ankurbeln. „Am kommenden Freitag wird die Regierung ein Maßnahmenpaket für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz präsentieren“, sagte Ministerpräsident Mariano Rajoy am Samstag in Sitges. Der Plan seht Investitionen von insgesamt 6,3 Milliarden Euro vor. Davon sollten 2,67 Milliarden Euro von privaten Investoren beigesteuert werden, die restliche Summe werde aus öffentlichen Mitteln bereitgestellt.

Die Körperschaftssteuer soll nach Angaben Rajoys von 30 auf 25 Prozent gesenkt werden. Einer Anhebung der Mehrwertsteuer erteilte der Regierungschef eine Absage: Änderungen seien in diesem Bereich nicht vorgesehen. Der Internationale Währungsfonds hatte Spanien am Dienstag aufgefordert, seine Mehrwertsteuer-Einnahmen zu erhöhen und die Zahl der Produkte und Dienstleistungen zu verringern, die einem reduzierten Steuersatz unterliegen.

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Die spanische Wirtschaft verzeichnet das stärkste Wachstum seit Jahren. Das Plus von 0,4 Prozent hilft allerdings nicht gegen die grassierende Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote stieg sogar auf 25,9 Prozent.

Spanien leidet noch immer unter den Folgen der Finanzkrise und der 2008 geplatzten Immobilienblase. Zwar verbesserte sich zuletzt die Lage, das Land entkam Ende vergangenen Jahres nach Einschätzung der Zentralbank der Rezession. Die Arbeitslosigkeit verharrt jedoch weiterhin auf sehr hohem Niveau bei rund 26 Prozent.

Von

afp

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