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09.10.2013

15:06 Uhr

Konkurrent für Barroso?

EU-Kommissar Rehn erwägt Spitzenkandidatur

Seit November 2004 ist Manuel Barroso EU-Kommissionspräsident - jetzt überlegt Währungskommissar Olli Rehn für das Amt zu kandidieren. Er wolle die Frage noch in diesem Herbst entscheiden.

Währungskommissar Olli Rehn: „Ich erwäge ernsthaft, mich als einer der Spitzenkandidaten der Europäischen Allianz aus Liberalen und Demokraten zu bewerben.“ dpa

Währungskommissar Olli Rehn: „Ich erwäge ernsthaft, mich als einer der Spitzenkandidaten der Europäischen Allianz aus Liberalen und Demokraten zu bewerben.“

BrüsselMit Blick auf die Europawahlen im Mai 2014 überlegt EU-Währungskommissar Olli Rehn (51) eine Spitzenkandidatur. „Ich erwäge ernsthaft, mich als einer der Spitzenkandidaten der Europäischen Allianz aus Liberalen und Demokraten zu bewerben“, sagte Rehn, der auch Kommissions-Vizepräsident ist. Er wolle die Frage noch in diesem Herbst entscheiden.

Er vertraue darauf, dass die europäischen Parteien-Familien klären, „wofür das Wort Spitzenkandidat denn eigentlich steht“. Da das EU-Parlament inzwischen mehr Rechte bei der Kür des EU-Kommissionspräsidenten hat, wollen die Parteienfamilien Spitzenkandidaten für den Brüsseler Topposten aufstellen. Damit soll für mehr Bürgernähe gesorgt werden. Die Sozialdemokraten haben bereits eine mehrmonatige Nominierungsprozedur gestartet.

Rehn ist seit 2004 EU-Kommissar. Zunächst war er jahrelang für Erweiterung zuständig. Seit 2010 ist der liberale Finne in der EU-Behörde für Wirtschaft- und Währung verantwortlich und ist einer Hauptakteure in der Euro-Schuldenkrise.

Von

dpa

Kommentare (1)

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rettig

09.10.2013, 16:44 Uhr

Man sollte meinen, dass man erst einmal wählen sollte. Und das ist im Mai 2014. Eine sehr starke AfD könnte noch viele Pläne im Wind zerstreuen. Mit dem Euro und Europa kann es nicht so weitergehen wie bisher. Die Bürger haben die Wahl für massive bürgernahe und nicht bevormundende Politik. Die AfD muss kommen! Die deutsche Zahlmeisterei muss blockiert werden.

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