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23.11.2015

00:21 Uhr

Konservativer Macri

Opposition gewinnt Wahl in Argentinien

Der konservative Oppositionsführer Macri hat laut Nachwahlbefragungen die Präsidentenwahl in Argentinien gewonnen. Der Gewinner tritt die Nachfolge der Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner.

Zur Wahl waren rund 32 Millionen Argentinier aufgerufen. AFP

Mauricio Macri

Zur Wahl waren rund 32 Millionen Argentinier aufgerufen.

Buenos AiresDer konservative Oppositionsführer Mauricio Macri hat nach Medienberichten unter Berufung auf Nachwahlbefragungen die Präsidentenwahl in Argentinien gewonnen. Der 56-Jährige Bürgermeister der Hauptstadt Buenos Aires habe am Sonntag deutlich mehr Stimmen als sein Gegenspieler, der peronistische Regierungskandidat Daniel Scioli, erhalten, berichteten die Zeitung „Clarín“ sowie die Fernsehsender C5N und América. Nach Angaben der Wahlbehörden basierend auf zehn Prozent ausgezählter Stimmen kam Macri am Sonntag auf rund 54,3 Prozent, sein linksgerichteter Rivale Daniel Scioli auf rund 45,7 Prozent. Die Resultate bestätigten die Ergebnisse von kurz zuvor veröffentlichten TV-Prognosen, die allesamt den 56-jährigen Wirtschaftsliberalen als Sieger sahen.

Andere Medien hielten sich an das offizielle Verbot, bis drei Stunden nach Wahlende keine Prognosen zu veröffentlichen. Bei der ersten Wahlrunde am 25. Oktober hatten sich die Prognosen als falsch erwiesen.

Der Gewinner tritt die Nachfolge der Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner an, die sich laut Verfassung nicht um eine dritte Amtsperiode in Folge bewerben durfte.

Zur Wahl waren rund 32 Millionen Argentinier aufgerufen. Das offizielle Ergebnis wurde erst für den frühen Montagmorgen erwartet. In der ersten Wahlrunde hatte Scioli mit 37 Prozent der Stimmen nur einen unerwartet knappen Sieg gegen Macri erreicht, der auf 34 Prozent kam.

Von

dpa

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