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04.06.2012

09:33 Uhr

Korea-Konflikt

Nordkorea will Medien im Nachbarland zerstören

Nordkoreas Generalstab hat mit einem Militärschlag gegen südkoreanische Medien gedroht. Auslöser war die Berichterstattung über eine Massenveranstaltung für Schulkinder. Es seien Raketen auf Mediengebäude gerichtet.

Eine Veranstaltung für Schüler sorgte für neuen Konfliktstoff. dapd

Eine Veranstaltung für Schüler sorgte für neuen Konfliktstoff.

SeoulNordkorea setzt weiter auf kriegerische Töne gegen Südkorea und droht mit Zerstörung der Zentralen südkoreanischer Medien. Der nordkoreanische Generalstab warf am Montag den Medien im Nachbarland wegen ihrer Berichterstattung über eine Massenveranstaltung für Schulkinder in Pjöngjang eine „Schmierenkampagne“ vor. Es seien Raketen auf die Mediengebäude in Seoul gerichtet, hieß es in der von den staatlichen nordkoreanischen Medien veröffentlichten Erklärung.

Die Regierung in Seoul und die südkoreanischen Medien wurden beschuldigt, die Veranstaltung in Pjöngjang als reine Propagandashow beschrieben zu haben. In der Erklärung wurden zugleich die genauen Positionsangaben der Zeitungen „Chosun Ilbo“ und „JoongAng Ilbo“ sowie des Fernsehkanals der Zeitung „Dong-A Ilbo“ und der Sender KBS, CBS, MBC und SBS veröffentlicht.

Am Sonntag hatten sich nach nordkoreanischen Medienberichten zum 66. Gründungstag der Koreanischen Kinderunion (KCU) 20 000 Kinder in Pjöngjang versammelt. Dabei hätten sie ihre Treue zum neuen Machthaber Kim Jong Un bezeugt.

Im April hatte Nordkorea gedroht, die Regierung und Seoul und „konservative“ Medien im Süden binnen weniger Minuten zu vernichten. Die Drohung war unter anderem eine Reaktion auf internationale Kritik auf einen Raketenstart in Nordkorea. Während Pjöngjang von einem Satellitenstart sprach, sahen die USA, Südkorea und Japan darin den Test einer Interkontinentalrakete, die einen Atomsprengkopf tragen könnte.

Von

dpa

Kommentare (1)

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General-Investigation

04.06.2012, 14:26 Uhr

In Nordkorea hauen die auf den Putz, unglaublich.
Sollen die Südkoreaner einige Kommandotrupps in den Norden schicken und ein anständiges Abführmittel in die Trinkwasseranlagen einbringen. mal sehen was so passiert ;-)

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