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09.12.2014

10:28 Uhr

Korruption in China

Vorwürfe gegen hochrangigen General

Chinesische Behörden ermitteln offenbar gegen einen General der Streitkräfte. Der 52-Jährige Generalmajor Dai Weimin soll im großen Stil Schmiergelder angenommen haben.

Chinas Präsident Xi Jinping hat den Kampf gegen die Korruption im Land zu einer der vordringlichsten Aufgabe seiner Regierung erklärt. ap

Chinas Präsident Xi Jinping hat den Kampf gegen die Korruption im Land zu einer der vordringlichsten Aufgabe seiner Regierung erklärt.

PekingIn ihrer Kampagne gegen Korruption ermitteln die chinesischen Behörden einem Zeitungsbericht zufolge auch gegen einen General der Streitkräfte. Der 52-jährige Generalmajor Dai Weimin gehörte zum Führungszirkel der renommierten Militärakademie von Nanjing.

Die Ermittlungen der Militärstaatsanwaltschaft liefen seit Mitte November, berichtete das Nachrichtenmagazine „Caixin“. Dai soll Schmiergelder in großen Stil im Zusammenhang mit Bauprojekten angenommen haben.

Zuvor war mit dem ehemaligen Sicherheitschef des Landes die bislang prominenteste Person wegen Korruption verhaftet worden. Die Behörden warfen dem 71-jährigen Zhou Yongkang unter anderem Bestechlichkeit sowie den Verrat von Staatsgeheimnissen vor. Zhou, der noch vor wenigen Jahren machtvoller Parteifunktionär für innere Sicherheit war, wurde zudem aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen.

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Unter seiner Kontrolle standen die Polizei, der Geheimdienst, die paramilitärische Polizei, die Richter und die Staatsanwälte.

Präsident Xi Jinping hat den Kampf gegen die Korruption im Land zu einer der vordringlichsten Aufgabe seiner Regierung erklärt. Er versprach dabei auch, vor den obersten Funktionären, den "Tigern", nicht haltzumachen.

Von

rtr

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