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29.01.2013

14:23 Uhr

Kosten für Militäreinsatz

Geldgeber beraten über Mali

In Äthiopiens Hauptstadt berät die internationale Gemeinschaft über den Militäreinsatz in Mali. Bisher gibt es Zusagen von über 600 Millionen Dollar. Auch Deutschland leistet verstärkt Unterstützung.

Französische Soldaten nahmen mit malischen Truppen die Stadt Timbuktu ein. Reuters

Französische Soldaten nahmen mit malischen Truppen die Stadt Timbuktu ein.

Addis AbebaDie internationale Gemeinschaft hat auf einer Geberkonferenz über die Finanzierung des Militäreinsatzes in Mali beraten. Er erbitte "umfangreiche, massive Unterstützung, sagte der malische Präsident Dioncounda Traoré zum Auftakt der Konferenz in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba am Dienstag. Deutschland sagte 20 Millionen Dollar (14,9 Millionen Euro) zu und entsendet auch eine weitere Transall-Maschine der Bundeswehr.

An der Geberkonferenz für den Militäreinsatz gegen Islamisten im Norden Malis nehmen Vertreter afrikanischer Staaten sowie von UNO, EU, Frankreich, Großbritannien, den USA, Japan und Deutschland teil. Bis Dienstagmittag gab es Zusagen von mehr als 600 Millionen Dollar (445 Millionen Euro), darunter 96 Millionen von den USA. Es war jedoch zunächst unklar, wofür genau das Geld ausgegeben werden soll. Neben dem Militäreinsatz soll auch humanitäre Hilfe finanziert werden.

Japan kündigte an, Mali und andere Staaten der Sahel-Zone mit zusätzlich 120 Millionen Dollar (89 Millionen Euro) zu unterstützen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) gewährte dem Land kurz vor Beginn der Geberkonferenz einen Kredit von 18,4 Millionen Dollar (13,6 Millionen Euro).

Die 20 Millionen Dollar aus Deutschland sind für einen UN-Fonds zugunsten der malischen Streitkräfte und der Unterstützungsmission der westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS bestimmt, wie das Auswärtige Amt mitteilte. Zu dem Hilfsangebot zählt auch die Lieferung von Ausrüstung für die malische Armee, darunter Lastwagen, Splitterschutzwesten und ein Feldlazarett.

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