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10.08.2011

07:17 Uhr

Krawalle in England

Ausschreitungen verlagern sich nach Manchester

Auch in der vierten Nacht hat es in England schwere Ausschreitungen gegeben. In London blieb es diesmal relativ ruhig, auch weil ein Länderspiel abgesagt wurde - dafür brennen nun Geschäfte in Manchester und anderswo.

Krawalle in Großbritannien dauern vierte Nacht in Folge an

Video: Krawalle in Großbritannien dauern vierte Nacht in Folge an

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LondonDie Jugendkrawalle in Großbritannien gehen auch in der vierten Nacht weiter. Vor allem Manchester, Salford, Wolverhampton, Nottingham, Leicester, Liverpool und Birmingham waren von den Ausschreitungen und Brandstiftungen betroffen. In London blieb es dagegen relativ ruhig.

In Manchester lieferten sich Hunderte Jugendliche Straßenschlachten mit der Polizei. Vereinzelt kam es zu Brandstiftungen. Dort hätten Jugendbanden mit der Polizei Katz und Maus gespielt, berichtete die Nachrichtenagentur PA. Ein hoher Polizeioffizier sagte in der Nacht zum Mittwoch, die Beamten würden die Kontrolle über die Innenstadt „Straße um Straße“ wiedergewinnen. Bis zum späten Abend seien fast 50 Krawallmacher festgenommen worden. Am frühen Mittwochmorgen hieß es, die Zahl der Randalierer im Zentrum nehme ab.  

In der Region um Birmingham wurden am Abend 80 Randalierer festgenommen. In Birmingham seien Geschäfte angegriffen worden. Auch in anderen Städten wurden Dutzende Krawallmacher von der Polizei in Gewahrsam genommen. In Nottingham wurde eine Polizeiwache mit Brandsätzen angegriffen. Auch aus Wolverhampton und West Bromwich wurden Zwischenfälle gemeldet. In Liverpool wurden mehrere Löschzüge der Feuerwehr attackiert.  

In London zeigte das große Polizeiaufgebot offenbar Wirkung. Dort blieb es in der Nacht zum Mittwoch relativ ruhig, wie der Sender BBC berichtete. Nach drei Nächten mit Plünderungen, Straßenschlachten und Bränden waren dort 16 000 Polizisten auf den Straßen. Insgesamt seien im Zusammenhang mit den Krawallen der vergangenen Tage in London 685 Menschen festgenommen worden, teilte Scotland Yard in der Nacht zum Mittwoch mit.  

Kommentare (11)

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stevie

10.08.2011, 09:28 Uhr

Wenn plötzlich hunderte oder tausende von Menschen einer Altersgruppe gleichzeitig durchdrehen, dann kann nur ein soziales Problem dahinter stecken.
Politik und Gesellschaft versagen seit Jahren jämmerlich und das nicht nur in England, Spanien und Griechenland.
Wer Wind säht, der wird Sturm ernten

Mob.kommt.aus.den.Kanaelen.hoch

10.08.2011, 09:33 Uhr

Immer mehr Migranten ins Land holen und parallel die Polizei abbauen und unterbezahlen. Das kommt dabei raus.

Hart reagieren muss der Staat, sonst lacht sich der tosende Mob nur noch ins Fäustchen.

Ergo

10.08.2011, 09:51 Uhr

Ich denke auch,daß die Mehrzahl der Randalierer Migranten
sind,was unsere Medien wieder mal bewußt verschweigen.
Die sollen sich nicht so haben zwecks,lieb Vaterland magst
ruhig sein.Es kommt doch sowieso wie die meisten deutschen
männlichen Bürger vorhergesagt haben.
Den Mist den unsere Großkonzerne und ihre Helfershelfer
verzappt haben indem sie Millionen Marsmenschen,denn nichts anderes sind Moslems für mich,ins Land geholt haben,müssen die Bürger irgendwann ausbaden.In England
ist das ein kleiner Vorgeschmack.

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