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22.05.2013

07:05 Uhr

Krieg in Syrien

US-Ausschuss fordert Waffen für Rebellen

US-Präsident Barack Obama gerät wegen der Konflikte in Syrien unter Druck. Noch schreckt er vor Waffenlieferungen an die Rebellen zurück, doch im Senat werden Stimmen lauter, die solche Unterstützung fordern.

Die Soldaten der syrischen Armee nähern sich der bisherigen Rebellen-Hochburg Al Qusayr im Westen des Landes. Sie wollen die Stellung nahe Libanon zurück erobern – immer mehr Beobachter fordern deshalb Unterstützug der Rebellen aus dem Ausland. dpa

Die Soldaten der syrischen Armee nähern sich der bisherigen Rebellen-Hochburg Al Qusayr im Westen des Landes. Sie wollen die Stellung nahe Libanon zurück erobern – immer mehr Beobachter fordern deshalb Unterstützug der Rebellen aus dem Ausland.

WashingtonIm US-Kongress mehren sich die Rufe nach Waffenhilfe für syrische Rebellen. Der außenpolitische Ausschuss im Senat verabschiedete am Dienstag einen Gesetzentwurf, der „tödliche Unterstützung“ für die Opposition sowie militärisches Training und mehr humanitäre Hilfen vorsieht.

Der Beschluss des mit Demokraten und Republikanern besetzten Gremiums dürfte den Druck auf Präsident Barack Obama erhöhen, der Waffenhilfe bisher ablehnt.

Obama fürchtet, die Waffen könnten in die Hände islamistischer Extremisten fallen. Außerdem würden mehr Waffen den Bürgerkrieg lediglich verschärfen, heißt es in der Regierung.

Dagegen beschied der Senatsausschuss: „Es ist jetzt Zeit zu handeln“. Waffen für die Rebellen könnten im Bürgerkrieg das Blatt gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad wenden.

Von

dpa

Kommentare (7)

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bingeladen

22.05.2013, 08:16 Uhr

ASSAD is vorn

denn die amis können sich nicht gegen russland und china stellen

die abnützungsschlacht der völlig unkoordinierten schariakämpfer und rebellen mit zum teil abenteuerlichen gesellschaftszielen ,die lediglich in den westlichen medien moralisch vorne sind ,ist für die vom westen gesponsorten verloren

es geht nur noch um rückzugsgeplänkel.

der westen hat sich mit den systemwechseln in tunesien, lybien und ägypten keinen gefallen getan,da brennt jetzt die luft.

Account gelöscht!

22.05.2013, 09:40 Uhr

Krieg in die Hände der militanten Islamisten?
Das wird ein zweites Afghanistan, und die USA-Rüstungsindustrie verdient wieder prächtig daran.

Nur diesmal liegt der Kriegsherd dann näher an Europa. Deshalbsollten die Europäer eine andere Linie fahren.

RumpelstilzchenA

22.05.2013, 09:46 Uhr

US-Ausschuss fordert Waffen für CIA angeworbene Terroristen in Syrien.

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