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03.07.2017

15:25 Uhr

Krise am Golf

Katar antwortet überraschend auf Forderungskatalog

Katars Außenminister hat die Antwort seines Landes auf die Forderungen anderer arabischen Staaten abgegeben. Dazu reiste er nach Kuwait, das in dem Konflikt vermittelt. Details zum Inhalt wurden nicht bekannt.

Der katarische Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani (li.) kommt mit seinem Amtskollegen Scheich Sabah zusammen. AP

Gesprächspartner

Der katarische Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani (li.) kommt mit seinem Amtskollegen Scheich Sabah zusammen.

Kuwait-StadtIn der Krise am Golf hat Katar seine Antwort auf die Forderung von vier arabischen Staaten abgegeben, seine Außenpolitik grundlegend zu ändern. Der katarische Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani händigte das Schreiben am Montag bei einem Besuch in Kuwait an den dortigen Emir Scheich Sabah aus, wie die kuwaitische Nachrichtenagentur Kuna meldete. Details zum Inhalt des Schreiben nannte sie nicht. Kuwait vermittelt im Konflikt zwischen Katar und seinen Kontrahenten.

Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten hatten vor einem Monat eine Blockade über Katar verhängt. Sie verlangen von dem Emirat unter anderem, dass es den Nachrichtenkanal Al-Dschasira schließt und seine Beziehungen zum schiitischen Iran zurückfährt. Auch die türkischen Truppen sollen Katar verlassen. Ein Ultimatum an Katar verlängerten sie um 48 Stunden bis auf Mittwoch.

Die vier Staaten werfen Katar vor, Terrorgruppen zu unterstützen. Das Emirat wies die Beschuldigungen zurück. Es machte bisher nicht an den Anschein, die gestellten Bedingungen erfüllen zu wollen.

Die Staaten um Saudi-Arabien hatten erklärt, ihre Forderungen seien nicht verhandelbar. Welche weiteren Sanktionen sie vorsehen, ist offen. In einer gemeinsamen Erklärung hieß es am Sonntagabend, die vier Außenminister würden sich am Mittwoch treffen, um über die nächsten Schritte gegen Katar zu beraten.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Peter Spiegel

03.07.2017, 17:44 Uhr

Katar verkauft zuviel Gas und Goldi gefällt das gar nicht. Es wird eng für Katar.

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