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01.06.2015

18:24 Uhr

Krise in der Ostukraine

UN-Hinweise auf russische Verwicklung im Donbass

Aus Russland eingesickerte Kämpfer sollen russische Soldaten sein: Die UN bestätigt Hinweise, demzufolge eine Verwicklung russischer Truppen in den Ukraine-Konflikt immer wahrscheinlicher wird. Russland dementiert.

GenfDie Hinweise auf eine Verwicklung russischer Truppen in den Ukraine-Konflikt verdichten sich nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) immer stärker. Einen juristisch wasserdichten Beweis für die Teilnahme regulärer russischer Soldaten an den Kämpfen zwischen Separatisten und Regierungssoldaten im Osten des Landes gebe es aber bislang nicht, sagte der UN-Vize-Generalsekretär für Menschenrechte, Ivan Simonovic, am Montag in Genf.

„Wir sprechen hier über einen wachsenden Zustrom inoffizieller Kämpfer und sich verdichtenden Hinweisen auf die Beteiligung auch von regulären Soldaten an den Gefechten.“ Der Nachweis, dass eingesickerte Kämpfer reguläre russische Soldaten sind, sei aber extrem schwer zu führen, räumte auch der Chef der UN-Beobachtermission in der Ukraine, Armen Harutyunyan, ein.

Russland bestreitet eine militärische Verwicklung in den Konflikt im Nachbarland. Bei festgenommenen Kämpfern handele es sich um ehemalige Soldaten, erklärte die Regierung in Moskau stets.

Russen oder Ukrainer: Die UN erkennt Beweise für die Existenz russischer Soldaten in der Ukraine. AFP

Wer sind diese Männer?

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Die Regierung in Kiew fürchtet, dass im Osten des Landes die Kämpfe mit pro-russischen Separatisten in den kommenden Monaten wieder deutlich aufflammen könnten. Dort wird sogar ein Krieg für möglich erachtet. Seit im Februar im Zuge des Minsker Abkommens eine Waffenruhe vereinbart wurde, haben die Gefechte spürbar nachgelassen.

Von

rtr

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