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28.07.2017

12:27 Uhr

Krise in Venezuela

UN-Menschenrechtsbüro besorgt

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro will die Verfassung ändern. Bis kommenden Dienstag hat er sämtliche politischen Proteste verboten. Das UN-Menschenrechtsbüro ist angesichts der jüngsten Entwicklungen besorgt.

Auch gestern stießen Demonstranten in Venezuela mit Einsatzkräften der Polizei zusammen. Mit einem 48-stündigen Generalstreik verschärft die Opposition im Krisenland den Kampf gegen Präsident Maduro. dpa

Krise in Venezuela

Auch gestern stießen Demonstranten in Venezuela mit Einsatzkräften der Polizei zusammen. Mit einem 48-stündigen Generalstreik verschärft die Opposition im Krisenland den Kampf gegen Präsident Maduro.

BerlinDas Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen befürchtet wegen der bevorstehenden Wahl einer Verfassungsgebenden Versammlung in Venezuela weitere Gewalt in dem südamerikanischen Land. „Die Wünsche des venezolanischen Volkes, an dieser Wahl teilzunehmen oder nicht, müssen respektiert werden“, forderte eine Sprecherin von UN-Menschenrechtskommissar Said Raad al-Hussein, Liz Throssell, am Freitag in Genf.

Throssell rief die Regierung von Präsident Nicolás Maduro auf, beim Umgang mit jeglichen Protesten die internationalen Menschenrechtsstandards einzuhalten. Die Opposition bat sie darum, friedlich zu demonstrieren.

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Die Opposition will, dass die Venezolaner die Wahl der Delegierten für die Verfassungsgebende Versammlung am Sonntag boykottieren. Die Behörden des Landes gaben Richtlinien für Sicherheitsmaßnahmen rund um die Wahl bekannt. Diese verbieten unter anderem bis zum kommenden Dienstag politische Proteste.

Von

ap

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