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04.03.2012

15:06 Uhr

Kritik an Merkel

Ausland blockiert Sarkozy-Herausforderer Hollande

Kanzlerin Angela Merkel und wichtige EU-Partner haben offenbar vereinbart, den französischen Präsidentschaftskandidaten François Hollande im Wahlkampf nicht zu empfangen. Die SPD kritisiert dies.

Der französische Präsidentschaftskandidat, Francois Hollande, kann sich keine Hoffnungen machen, dass er von Bundeskanzlerin Angela Merkel während seines Wahlkampfs empfangen wird. dapd

Der französische Präsidentschaftskandidat, Francois Hollande, kann sich keine Hoffnungen machen, dass er von Bundeskanzlerin Angela Merkel während seines Wahlkampfs empfangen wird.

BerlinDie SPD hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, mit ihrer Parteinahme für Amtsinhaber Nicolas Sarkozy im französischen Präsidentschaftswahlkampf deutschen Interessen zu schaden. „Es ist erstaunlich, dass Kanzlerin Merkel den gleichen Fehler zweimal macht“, erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Thomas Oppermann, am Sonntag. Schon die Beziehungen zu den USA hätten darunter zu leiden, dass Merkel erfolglos versucht habe, den Wahlkampf von Barack Obama zu behindern.

Oppermann reagierte auf einen „Spiegel“-Bericht, nach dem Merkel mit den konservativen Regierungschefs von Italien, Spanien und Großbritannien vereinbart habe, den sozialistischen Präsidentschaftskandidaten Francois Hollande im Wahlkampf nicht zu empfangen. Eine Sprecherin der Bundesregierung sagte dazu am Sonntag: „Die Entscheidung, ob er oder sie Herrn Hollande empfängt, trifft jeder Regierungschef eigenständig.“ Auf die Frage, ob Merkel Hollande im Kanzleramt empfangen werde, sagte sie: „Einen solchen Termin gibt es bislang noch nicht.“

Merkel hatte vor einem Monat bereits ihre Unterstützung für Sarkozy angekündigt. Die erste Runde der Präsidentenwahl findet Ende April statt, die Stichwahl Anfang Mai, wenn in der ersten Runde keiner der Bewerber die absolute Mehrheit erreicht. In den Umfragen liegt derzeit Hollande klar in Führung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und wichtige EU-Partner haben nach einem „Spiegel“-Bericht vereinbart, den französischen Präsidentschaftskandidaten François Hollande im Wahlkampf nicht zu empfangen. Der vertraulichen Absprache zwischen Merkel, Italiens Regierungschef Mario Monti und Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy habe sich auch der britische Premier David Cameron angeschlossen, berichtete das Nachrichtenmagazin am Samstag.

Kommentare (10)

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04.03.2012, 15:34 Uhr

Und wieder mal ein klares Anti-Demokratisches Signal. Es ist einfach zum Kotzen, wie sich Europa's Spitzen aufführen. Unsere Staatsratsvorsitzende vorne weg.

Wolf

04.03.2012, 15:38 Uhr

Wem interessiert schon die Meinung von Genossen.

GHi

04.03.2012, 16:20 Uhr

Alle deutschen Wähler geben Schützenhilfe für Hollande
gegen Sarkotzy u. Merkel .

Hollande kann sich auf die deutschen Wähler verlassen ,
sollte er sie brauchen . Wenn Sarkotzy abgewählt ist ,so hat Merkel keinen Bündnispartner mehr u.wäre politisch
geschwächt.Die deutschen Bürger können durch diesen
Schachzug nur gewinnen .

Hollande wird Kontrapolitik gegen Merkels Politik machen .

Sarkotzy verspricht für die französischen Wähler Zuckerbrot u. Peitsche .

Aber das Zuckerbrot können die Franzosen schon mal vergessen ,eher wird Sarkotzy die Peitsche schwingen .

Sarkotzy muß abgewählt werden !

Auch Merkel muß 2013 abgewählt werden .


DEUTSCHLAND MUSS ULTIMATIV DIE EU U. EURO VERLASSEN , ES

GIBT NUR NOCH DIESEN EINEN WEG FÜR DIE DEUTSCHEN BÜRGER !

JEDER ANDERE WEG IST NUR NOCH DIE VERSKLAVUNG U. ARMUT !


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