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09.06.2015

03:01 Uhr

Kuba und seine Schulden

Jetzt kommen die Gläubiger

Kaum öffnet sich Kuba, strömen Touristen, Unternehmen und Gläubiger ins Land. Bei Verhandlungen hat der 16 Staaten umfassende Pariser Club herausgearbeitet: Der sozialistische Staat hat 15 Milliarden Dollar Schulden.

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HavannaKuba und wichtige Gläubigerländer sind Diplomaten zufolge in ihren Schuldenverhandlungen einen großen Schritt vorangekommen. Beide Seiten hätten sich darauf geeinigt, dass der Karibikstaat Mitgliedern des sogenannten Pariser Clubs insgesamt 15 Milliarden Dollar schulde, sagte einer der westlichen Diplomaten.

Die Verbindlichkeiten gehen auf einen Zahlungsausfall Kubas 1986 zurück. Beide Seiten können nun Bedingungen für eine Rückzahlung vereinbaren. Bei ähnlichen Gesprächen mit anderen Gläubigern konnte die Regierung in Havanna große Nachlässe aushandeln. Ein europäischer Diplomat sagte nun, nach 30 Jahren wären die Banken froh, überhaupt etwa zurückzubekommen.

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Der Pariser Club besteht aus 16 Staaten, darunter die USA, Deutschland, Japan und Russland. Die Regierungen in Berlin und Moskau haben bereits mit Kuba bereits bilaterale Vereinbarungen geschlossen. Sie wollen den Diplomaten zufolge an den anstehenden Verhandlungen als Beobachter teilnehmen.

Der kubanische Präsident Raúl Castro und sein US-Kollege Barack Obama hatten im Dezember bekanntgegeben, die Beziehungen zwischen den beiden Staaten nach einem jahrzehntelangen Konflikt normalisieren zu wollen. Diplomaten zufolge wollen die meisten Mitglieder des Pariser Clubs Kuba entgegenkommen, weil sie auf Geschäfte mit dem Staat hoffen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Fred Meisenkaiser

09.06.2015, 09:14 Uhr

Kuba wird bald sehen, was es bringt sich zu öffnen. Das Finanzgesindel kommt nun!

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