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01.03.2012

04:13 Uhr

Kurz vor der Wahl

Putin wirft Opposition Mordkomplott und Schmutzkampagnen vor

Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin unterstellt seinen politischen Gegnern schmutzige Tricks. Es gebe ein vom Ausland gesteuertes Komplott. Es sind nur wenige Tage bis zur Präsidentschaftswahl.

Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin dapd

Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin

MoskauWenige Tage vor der Präsidentschaftswahl hat Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin der Opposition vorgeworfen, mit schmutzigen Tricks gegen ihn vorgehen zu wollen. Seine Gegner hätten vor, Wahlzettel zu fälschen, sagte Putin am Mittwoch zu seinen Unterstützern in Moskau. „Bestimmte Mechanismen werden benutzt, die beweisen sollen, dass die Wahlen manipuliert wurden“, sagte der 59-Jährige.

Zugleich deutete er an, dass es ein Mordkomplott gegen eine sehr bekannte Persönlichkeit gebe. „Bitte entschuldigen Sie den Ausdruck. Aber sie werden jemanden umnieten und dann den Behörden dafür die Schuld in die Schuhe schieben. Diese Leute sind zu allem bereit. Ich übertreibe nicht“, ergänzte der ehemalige KGB-Agent. Das Komplott werde vom Ausland gesteuert.

Umfragen lassen keinen Zweifel, dass Putin den Amtsinhaber Dmitri Medwedew ablösen wird und damit den Rollentausch an der Staatspitze perfekt macht. Doch die Popularität Putins bröckelt: Nach der Parlamentswahl im Dezember sind in landesweiten Protesten wiederholt Zehntausende Menschen auf die Straßen gegangen, um ihrem Ärger über Fälschungen bei der Duma-Wahl und über Putins erneute Präsidentenkandidatur Luft zu machen. Für Montag habe Kreml-Gegner zu einer neuen Großdemonstration aufgerufen.

Von

rtr

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