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30.05.2013

01:34 Uhr

Ländervergleich

Deutschland in den Top-Ten der wettbewerbsfähigsten Länder

Deutschland konnte seinen neunten Platz unter den wettbewerbsfähigsten Ländern der Welt verteidigen. Das gute Ausbildungsniveau gilt als größter Pluspunkt. Die EU-Peripheriestaaten rutschen trotz vieler Reformen ab.

Ein Containerschiff wird bei der Hamburger Hafen und Logistik AG be- und entladen. dpa

Ein Containerschiff wird bei der Hamburger Hafen und Logistik AG be- und entladen.

BerlinDeutschland bleibt einer Studie zufolge eine der zehn wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt. Die Bundesrepublik belegt wie schon im vergangenen Jahr den neunten Platz, wie die Schweizer Business School IMD am Donnerstag zu ihrer Untersuchung von 60 Ländern mitteilte.

"Der Erfolg beruht maßgeblich auf der exportorientierten Industrie, der breit aufgestellten Wirtschaft, starken kleinen und mittelständischen Unternehmen und Haushaltsdisziplin", hieß es zur Begründung. 1997 hatte Europas größte Volkswirtschaft lediglich Rang 16 belegt.

Aktuelle Nummer eins sind demnach die USA mit ihrem wiedererstarkten Finanzsektor, vor der Schweiz und dem letztjährigen Sieger Hongkong. Auch Schweden, Singapur, Norwegen, Kanada und die Vereinigten Arabischen Emirate liegen noch vor Deutschland. Die europäischen Krisenstaaten Italien (44.), Spanien (45.), Portugal (46.) und Griechenland (54) finden sich trotz aller Reformanstrengungen nur auf hinteren Rängen wieder. Frankreich (28.) schaffte lediglich einen Mittelfeldplatz. Von den größten Schwellenländern verbesserten sich China (21.) und Russland (42.), während Indien (40.), Brasilien (51.) und Südafrika (53.) an Boden verloren.

Die IMD stellt das Ranking unter dem Namen "World Competitiveness Yearbook" seit 1989 jährlich auf. Dazu werden etwa 4000 internationale Geschäftsleute befragt. Die Länder werden nach über 300 Kriterien bewertet.

Als größter Pluspunkt Deutschlands gelten gut ausgebildete Fachkräfte. Das sehen 80 Prozent der Experten so. Eine zuverlässige Infrastruktur und eine stabile wie verlässliche Politik werden ebenfalls gelobt. Für den Standort Deutschland sprechen demnach auch das hohe Bildungsniveau, die "starke Kultur in Forschung und Entwicklung" und die effektive Justiz. Als größte Schwachstelle wird die Steuergebung genannt. Nur wenige Geschäftsleute bescheinigen der Regierung eine hohe Kompetenz, das Umfeld sei zudem nicht immer unternehmerfreundlich.

Von

rtr

Kommentare (2)

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sharwes

30.05.2013, 08:34 Uhr

Nicht mehr lange, wenn wir uns weiter von der EU diskriminieren und ausnehmen lassen!

Matthes

30.05.2013, 11:35 Uhr

Wartet Wartet noch ein Weilchen
Die EU wird auch Deutschland schnell nach unten ziehen. Denn da wird gemolken solange noch etwas da ist und umverteilt! Und die derzeitige deutsche Politik nickt das ab!

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