Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.10.2014

15:55 Uhr

Laut IS und Kurdenpartei

Deutscher soll Selbstmordanschlag im Irak verübt haben

IS-Dschihadisten und Kurden berichten übereinstimmend: Ein Deutscher soll im Nordosten des Iraks einen Selbstmordanschlag verübt haben. Bei insgesamt drei Attentaten in der Region sollen 14 Menschen getötet worden sein.

Irakische Milizen in Bagdad (Archiv-Foto). dpa

Irakische Milizen in Bagdad (Archiv-Foto).

BagdadEin deutscher Islamist hat nach übereinstimmenden Angaben von Dschihadisten und Kurden einen der jüngsten Selbstmordanschläge im Nordosten des Iraks verübt. Die Terror-Expertenplattform SITE berichtete auf ihrer Internetseite, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) habe sich zu drei am Sonntag verübten Sprengstoffattacken in der nordöstlichen Region Kara Tepe der Provinz Dijala bekannt.

Laut IS seien die Selbstmordattentäter ein Deutscher, ein Türke und ein Saudi gewesen. Die kurdische Gorran-Partei meldete über den Kurznachrichtendienst Twitter, es habe sich um einen Deutschen, einen Türken und einen Tunesier gehandelt.

Bei den Anschlägen auf ein lokales Regierungsgebäude, einen Stützpunkt kurdischer Sicherheitskräfte und ein kurdisches Parteibüro wurden nach kurdischen Angaben neben den drei Attentätern mindestens 14 Menschen getötet.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×