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07.11.2012

03:14 Uhr

Laut Medienbericht

Eine Frau soll europäische Bankenaufsicht leiten

Nach den Unstimmigkeiten über die Besetzung des EZB-Direktoriums nur mit Männern, soll einem Zeitungsbericht zufolge die geplante gemeinsame europäische Bankenaufsicht von einer Frau geleitet werden.

Das Frankfurter Bankenviertel. dapd

Das Frankfurter Bankenviertel.

BerlinWie die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochausgabe) vorab unter Verhandlungskreisen in Brüssel berichtete, dringen vor allem Deutschland und Frankreich darauf, den Chefposten der Bankenaufsicht weiblich zu besetzen. Beide Länder wollten die Personalie unter sich ausmachen und könnten geeignete Kandidatinnen vorweisen: Elke König führt die deutsche Aufsichtsbehörde BaFin, Daniele Nouy steht der französischen Bankenaufsicht ACP als Generalsekretärin vor. Dem Blatt zufolge sehen EU-Diplomaten die Französin in leichtem Vorteil.

Wenn die neue Aufsicht in Frankfurt angesiedelt werde, sorge eine französische Chefin für das nötige "diplomatische Gleichgewicht". Die Behörde soll unter dem Dach der Europäischen Zentralbank (EZB) angesiedelt werden. "Die Mitgliedsstaaten wissen, dass sie sich dem Druck, europäische Spitzenjobs an Frauen zu vergeben, nicht länger widersetzen können", zitierte die Zeitung einen Unterhändler.

Das EU-Parlament pocht darauf, dass eine Frau in der EZB-Spitze vertreten ist. Die Abgeordneten verzögerten daher den Einzug des Luxemburgers Yves Mersch in das EZB-Direktorium. Der Zeitung zufolge setzten die Regierungen in Berlin und Paris durch, dass der Chefaufseher aus einem Kontrollrat gewählt wird, dem neben EZB-Mitgliedern auch nationale Aufseher angehören. Damit sei der Weg für eine Frau frei, wird Binnenmarktkommissar Michel Barnier zitiert.

Als eine Favoritin für den Chefposten des neuen Gremiums galt bislang auch Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Lautenschläger, die von mehreren führenden EZB-Vertretern gelobt wurde.

Von

rtr

Kommentare (13)

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Account gelöscht!

07.11.2012, 04:31 Uhr

Trulla-Tanten kann man von mir aus zur Familienministerin ernennen, wo sie keinen Schaden anrichten können. Setzt man Quotenfrauen in Schlüsselpositionen, wird man schon bald den Scherbenhaufen zusammenfegen können.

denk.mal

07.11.2012, 04:42 Uhr

Bei allem Respekt... das ist keine Schlüsselposition. Da könnte man sogar eine Lagarde (die die Ergebnisse ihrer eigenen Organisation nicht kennt) oder Whitman (die stark, aber falsch führt) hinsetzen und das würde alles nichts ändern.

jubil

07.11.2012, 06:34 Uhr

Das wird dann so wie bei der infantilen Berliner Wirtschaftssenatorin: die zieht ihre eigenen Pläne über die Köpfe der KollegenInnen hinweg, die das dann empört feststellen. Die Berliner Wirtschaftssenatorin musste zurücktreten wegen asozialer Krähenmethoden.
• GERADE berufstätige Frauen und weibliche Vorgesetzte sind von einem Perfektionswahhhhhnnn und Micromanagement beseelt, belästigen damit permanent ihr Arbeitsumfeld und treiben damit die sie umgebenden KollegenInnen bzw. MitarbeiterInnen in die Depression! Zur sozialen Kompetenz von Frauen ist für 98% der meist ohnehin nur rechthaberisch „fauchenden kanadischen Wildgänse“ (mit starrem Hals nach unten, dann Kopf mit Schnabel um 45 Grad aufwärts gerichtet) zu sagen, dass permanente Machtkämpfe, Intrigen, Hysterie, Zickenalarm, Missgunst und in Deutschland ausgeprägteste Krankheit: der Neid hinzukommen. Angetrieben werden diese seltsam panischen Zweibeingeister von einer ausgeprägten Stutenbissigkeit sowie Komplexen und ausgeprägtem Selbstmitleid, sprich einem krankhaft getriebenen weil ziellosen da immer präsenten und aggressiven Narzissmus.
• Frauen tun sich im so bezeichneten, nie realen Team wesentlich schwerer, die Leistung/Performance ihrer MitarbeiterInnen bzw. KollegenInnen anzuerkennen. Die Qutoe an den heimischen Herden gehört unbedingt ERHÖHT! Dort sind diese Fähigkeiten gefragt; in der Einsamkeit einer Familienküche faucht allenfalls der dampfende Topf zurück! Diese Möglichkeit der Selbstreflexion fehlt den meisten, modernen ach so emanzipierten, eigentlich nur panisch-getriebenen, narzisstischen EGOMANZEN.

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