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17.09.2013

14:39 Uhr

Legal Highs

EU-Kommission will neue Drogen leichter vom Markt nehmen

Immer mehr Designerdrogen kommen in Europa auf den Markt. Die Substanzen an sich sind legal, doch der Konsum der Mischung kann tödlich enden. Die EU-Kommission will auf diese Gefahr künftig schneller reagieren.

Die Gefahr steige: „Jede Woche wird irgendwo in der EU eine neue Substanz entdeckt“, erklärte EU-Justizkommissarin Viviane Reding. dpa

Die Gefahr steige: „Jede Woche wird irgendwo in der EU eine neue Substanz entdeckt“, erklärte EU-Justizkommissarin Viviane Reding.

BrüsselDesignerdrogen werden als Badesalz, Räuchermischung oder Pflanzendünger verkauft. Um Bürger vor gefährlichen Folgen zu schützen, will die EU-Kommission die Rauschmittel künftig leichter vorübergehend verbieten können.

„Die meisten der Substanzen sind niemals an Menschen getestet worden und niemand kann sagen, welche Risiken sie für die menschliche Gesundheit darstellen“, sagte EU-Justizkommissarin Viviane Reding, die die Pläne am Dienstag in Brüssel präsentierte.

Derzeit dauert es nach Angaben der EU-Kommission mindestens zwei Jahre, bis eine Substanz verboten ist. Falls Stoffe als hochgiftig und gefährlich gelten, könnte die Kommission nach den neuen Vorschlägen für die Dauer von einem Jahr Verkaufsbeschränkungen beschließen.

Dies würde Zeit für eine ausführliche Risikobewertung schaffen. Bei mittelmäßig schädlichen Stoffen will die Brüsseler Behörde den Verkauf an Normalbürger verbieten. Bei hochgefährlichen Rauschmitteln müssten Dealer zudem mit Strafverfolgung rechnen.

„Jede Woche wird irgendwo in der EU eine neue Substanz entdeckt“, erklärte Reding. Zwischen 2009 und 2012 habe sich ihre Zahl verdreifacht. Seit 1997 sind laut Kommission mehr als 300 Substanzen in Europa entdeckt worden.

Besonders junge Menschen greifen zu. Gerade in Irland sind die Rauschmittel verbreitet: Bei einer EU-Umfrage vor zwei Jahren gaben 16,3 Prozent der Befragten zwischen 15 und 24 Jahren an, bereits Designerdrogen genommen zu haben. In Deutschland experimentierten deutlich weniger junge Männer und Frauen (3,7 Prozent). Manchmal endet der Konsum tödlich: Laut EU-Kommission hat die Substanz 5-IT im vergangenen Jahr in fünf Monaten 24 Personen das Leben gekostet.

Die Verwendung der Stoffe in Forschung und Entwicklung bliebe nach den Plänen der EU-Kommission möglich: „Wir müssen sicherstellen, dass die legitime Nutzung weitergehen kann“, sagte Reding. Die Pläne benötigen die Zustimmung der EU-Staaten und des Europaparlaments.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

17.09.2013, 14:56 Uhr

Bei dem was die EU kommision so angerichtet hat.. sollten die dankbar sein für jeden der sich selbst beträubt... anstatt randalierend durch die gegend zu ziehn ^^

Secure

17.09.2013, 15:21 Uhr

problem, als drogen ein zu stufen kann man fast alles: kleber (schnüffeln), spraydosen (schnüffeln), tabak (legale vom staat tolerierte unnütze droge), starker alk (etwas zum kochen lecker), etc. etc.

Tabu

17.09.2013, 15:36 Uhr

EU-Kommission will neue Drogen leichter vom Markt nehmen.

Nehmt die Konsumenten vom Markt.
Diese Drogenverkäufer-Unterstützer.Was die an Gewalt
mit ihrem Konsum unterstützen,ist eine Bankrott-
erklärung,gegen alle menschlischen Werte.
Man sehe nur nach Mexico,wie brutal dieses mafiöse
System aufgrund der Drogen ist.

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