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27.10.2012

12:49 Uhr

Leichtes Wachstum

Romney nutzt Konjunkturdaten zu Angriff auf Obama

Die jüngsten US-Wirtschaftszahlen hat Mitt Romney zu einer Attacke auf US-Präsident Obama genutzt. Zu gering habe sich die Konjunktur zuletzt erholt. Obama warf seinem Kontrahenten indes vor, seine Reformen zu bekämpfen.

In den USA gebe es zu wenig Wirtschaftswachstum, findet Mitt Romney. Den Schuldigen hat der US-Präsidentschaftskandidat bereits ausgemacht. dapd

In den USA gebe es zu wenig Wirtschaftswachstum, findet Mitt Romney. Den Schuldigen hat der US-Präsidentschaftskandidat bereits ausgemacht.

Washington Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat die jüngsten US-Wirtschaftszahlen zu einer Attacke auf Amtsinhaber Barack Obama genutzt. Obama habe eine schlechte Wirtschaftslage übernommen, und „die Probleme schlimmer gemacht“ sagte Romney bei einer Wahlkampfrede am Freitag (Ortszeit). Er warf dem Demokraten vor, weder die Aufnahme neuer Schulden noch Regierungsausgaben reduziert zu haben und auch bei der Kompromisssuche mit den Republikanern versagt zu haben.

Romney stützte sich bei seinen Angriffen auf einen Regierungsbericht, dem zufolge sich die Konjunktur in den USA nur geringfügig erholt hat. Im dritten Quartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um zwei Prozent, wie das Wirtschaftsministerium am Freitag mitteilte. Für das Gesamtjahr 2012 ging es nun von einem Anstieg des BIPs um 1,74 Prozent aus.

Romney sah sich durch diese Zahlen in seiner Kritik an der Amtsführung von Obama bestätigt. Zum einen lag das Wachstum 2011 bei 1,8 Prozent. Zum anderen helfe die geringe Wachstumsrate kaum beim Abbau der Arbeitslosigkeit. Er werde seine Wirtschaftskompetenz nutzen, um in vier Jahren zwölf Millionen Jobs zu schaffen, versprach er.

Obama hatte bereits mehrfach betont, dass er in der schlimmsten Wirtschaftslage seit der Großen Depression das Amt angetreten und es geschafft habe, die Ökonomie wieder zu stabilisieren. Der Amtsinhaber hatte außerdem bereits zugestanden, dass obwohl es zu einer Erholung kam, diese nicht schnell genug erfolgte. Sein Konkurrent würde mit seiner Politik die Lage allerdings verschlimmern.

Obamas Team wies am Freitag zudem darauf hin, dass Romneys wirtschaftspolitische Schelte vor einem großen Bauunternehmen stattfand, das mit 650.000 Dollar von Obamas Konjunkturprogramm aus dem Jahr 2009 profitiert hatte. Ein Programm das der Republikaner Romney immer wieder kritisiert hatte.

Kommentare (5)

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Hamburgo

27.10.2012, 13:53 Uhr

Es ist schon erschreckend mitzuerleben, dass ein Volk bei so einer wichtigen Entscheidung nur sein Kurzzeitgedächtnis nutzt und den opportunistischen Einlassungen der letzten Wochen von Romney Glauben schenkt, völlig ignorierend, dass allein die Tea-Party dafür Sorge tragen wird, dass er diese Positionen nicht halten kann, wenn er das denn überhaupt selbst wirklich will, was stark zu bezweifeln ist.

Meines Erachtens ist Obama sicherlich die bessere Wahl für die Amerikaner und aussenpolitisch wohl auch für den Rest der Welt.

Nur in wirtschaftlicher Hinsicht wäre Romney wohl für uns kurzfristig die bessere Wahl, weil er die Wall-Street hinter sich hat und der DAX ja förmlich am DOW klebt und der würde mit einem Romney-Sieg sicherlich nach oben schießen und auch uns nette Kurse bescheren.

Account gelöscht!

27.10.2012, 14:34 Uhr

Ich mache mir Sorgen um die USA wenn Obama noch 4 Jahre weiter regiert. Die aktuelle Umwälzung der Welt zu einer "new world order" bringt nur totalitäre Strukturen zu Stande und staatlich abhängige Bevölkerungs-Gruppen (Hartz4, Obama-care usw.). Mit der Freiheit verliert die Welt auch ihren inneren Antriebs-Motor und das ist auch die Schuld von Obama.

Ausserdem hat er das US-defizit von 10 auf 16 trillion-dollar erhöht. In nur 4 Jahren. Das hat auch kein anderer Präsident vor ihm "geschafft".

Mitt Romney wird der bessere Präsident, da bin ich mir sicher. Er wirkt vielleicht etwas "old school" - aber diesen gut bewährten berechenbaren Konservatismus brauchen wir dringend wieder. Die "sozialistischen Geldverschenker" a la Obama haben schon zuviel "Balancen ins Negative" verschoben.

Account gelöscht!

27.10.2012, 14:46 Uhr

(wohlgemerkt, "trillion-dollar" sind Billionen Dollar in Europa. Die Amerikaner kennen keine Milliarde, da kommt nach "million" gleich "billion")

Fazit: Kommunismus und Planwirtschaft ersticken die Initiative jedes Einzelnen. Alles kommt zum Erliegen. Keiner riskiert mehr etwas oder ergreift Initiative zu Veränderung ... WEIL JA SOWIESO ALLES VON OBEN VERODNET WIRD. Das ist wie Sauerstoff abstellen und mit Narkosegas austauschen. Alles schläft bis zur Verblödung. Das ist das Rezept "Obama" - davon müssen wir wieder weg !

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