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06.03.2014

18:27 Uhr

Lettland

USA schicken Kampfjets ins Baltikum

Der Luftraum über dem Baltikum soll stärker überwacht werden – sechs amerikanische Kampfflugzeuge und ein Zerstörer sind deshalb unterwegs. Doch das Verteidigungsministerium in Litauen spricht von anderen Maschinen.

Ein US-Kampflugzeug vom Typ F-16: Sechs dieses Typs will die US-Regierung nach Lettland entsandt haben. dpa

Ein US-Kampflugzeug vom Typ F-16: Sechs dieses Typs will die US-Regierung nach Lettland entsandt haben.

WashingtonDie USA haben sechs Kampfflugzeuge vom Typ F-16 nach Lettland geschickt. US-Verteidigungsminister Chuck Hagel sagte am Donnerstag in einer Kongressanhörung, die Jets seien bereits in dem baltischen Nato-Mitgliedsland eingetroffen. Die Flugzeuge sollen dort helfen, den Luftraum über dem Baltikum stärker zu überwachen, wie die USA als Nato-Partner zuvor beschlossen hatten.

Dagegen teilte das Verteidigungsministerium im benachbarten Litauen mit, sechs Maschinen vom Typ F-15C Eagle seien im litauischen ¦iauliai eingetroffen. Das Pentagon konnte auf Nachfrage zunächst nicht klären, ob Hagel versehentlich vom falschen Land und einem falschen Flugzeugtyp gesprochen hatte.

Zudem lief der US-Zerstörer Truxtun in Griechenland aus und nahm Kurs auf das Schwarze Meer. Das Schiff mit einer Besatzung von etwa 300 Mann wolle dort an einer Trainingsmission mit der rumänischen und bulgarischen Marine teilnehmen, teilte die US-Marine mit. Vorgesehen seien auch eine Hafenvisite und weitere seit längerem geplante Übungen. Zeitungsberichten zufolge hatte die Türkei den USA zuvor grünes Licht für eine Passage durch den Bosporus gegeben. Zuletzt waren vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi zwei US-Kriegsschiffe im Schwarzen Meer eingetroffen.

Von

dpa

Kommentare (4)

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06.03.2014, 18:39 Uhr

Zitat : USA schicken Kampfjets ins Baltikum

- da können die Russen ihre Neuen Flugabwehrsysteme gleich testen !

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06.03.2014, 18:51 Uhr

Jawoll, dreht die Eskalationspirale immer weiter. Mit "hurra" in den 3. Weltkrieg. Dank der unendlichen Machtgier der USA, und der EU. Jawoll, Herr Friedensnobelpreisträger, machen Sie die Bomben scharf. Alles, wegen der unendlcihen Machtgier der NATO und der USA, die in der gesamten Welt ihren Einfluss und ihre strategischen Interessen immer mehr ausbauen wollen. Wenn die Russen ähnliches in Kuba machen würden, hätte Herr Obama schon mit dem 3. Weltkrieg gedroht.

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06.03.2014, 20:03 Uhr

Bekanntlich bilden normalerweise zwei deutsche oder französische Kampfflugzeuge die Alarmrotte, die bei Verletzungen des baltischen Luftraums durch Rußland eingreifen, da die Baltenstaaten der NATO angehören und über keine eigenen Luftwaffen verfügen Solche Verletzungen und der Start der Alarmrotte kommen öfter vor. Diese Flugzeuge sind in Litauen stationiert. Eine Verstärkung in der jetzigen Situation scheint sinnvoll und notwendig.

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