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07.07.2012

16:00 Uhr

Libanon

Zivilisten sterben durch syrische Granaten

Durch syrische Mörsergranaten sind im libanesisch-syrischen Grenzgebiet zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Häuser, in die die Granaten einschlugen, sollen bis zu 20 Kilometer hinter der Grenze gestanden haben.

Im südlibanesischen Sidon protestieren Bürger im Juni gegen das Assad-Regime. dapd

Im südlibanesischen Sidon protestieren Bürger im Juni gegen das Assad-Regime.

BeirutBei Granatenbeschuss aus Syrien sind im benachbarten Libanon nach Angaben von Sicherheitsbeamten zwei Zivilisten ums Leben gekommen. Zehn Menschen seien verletzt worden, hieß es.

Eine Frau sei am Samstagmorgen (Ortszeit) getötet worden, als eine Granate ihr Haus in der Gegend Wadi Chalid im Nordosten des Libanons getroffen habe. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass mehrere Bauernhäuser, die zwischen fünf und 20 Kilometer von der Grenze entfernt stehen, mit Mörsergranaten beschossen wurden. Dabei seien fünf Menschen verletzt worden. Zuvor hätten Rebellen aus Syrien die Grenze überschritten. Eine weitere Granate sei später im nahegelegenen Dorf al Hische eingeschlagen und habe einen achtjährigen Jungen getötet. Der Vater und vier Geschwister des Opfers seien verletzt worden, sagten die Sicherheitsbeamten.

Die seit über einem Jahr andauernde Gewalt in Syrien hat Ängste geschürt, die Unruhen könnten sich auf das Nachbarland Libanon ausweiten.

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