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02.10.2014

14:07 Uhr

Liberia

Ebola-Kontrollen am Flughafen greifen

Ein mit Ebola infizierter Liberianer ist vor kurzem in die USA eingereist nun hat das Land strenge Gesundheitskontrollen zugesichert. Aber: Die galten auch schon bei der Ausreise des Infizierten.

Ein Helfer im Schutzanzug: Der infizierte Mann sei wie alle Passagiere eines Flugs der belgischen Gesellschaft Brussels Airlines untersucht worden. AFP

Ein Helfer im Schutzanzug: Der infizierte Mann sei wie alle Passagiere eines Flugs der belgischen Gesellschaft Brussels Airlines untersucht worden.

MonroviaLiberia hat angesichts der Einreise eines mit Ebola infizierten Bürgers des Landes in die USA strenge Gesundheitskontrollen auf dem Internationalen Flughafen von Monrovia zugesichert. Diese seien allerdings schon üblich gewesen, als der Liberianer am 19. September von dort aus gestartet sei, erklärte Informationsminister Lewis Brown am Donnerstag.

Der infizierte Mann sei wie alle Passagiere eines Flugs der belgischen Gesellschaft Brussels Airlines untersucht worden. Es habe noch keine Anzeichen für eine Infektion mit dem Virus gegeben. Nach Angaben von Virusexperten weisen Ebola-Infizierte in der Inkubationszeit von bis 21 Tagen keine Symptome auf und sind auch nicht ansteckend.

Nach amerikanischen und liberianischen Medienberichten flog der Ebola-Infizierte am 20. September von Brüssel aus mit United Airlines nach Washington und wenig später von dort mit derselben Gesellschaft weiter nach Dallas-Fort Worth (Texas).

Liberias Regierung erklärte, sie bedauere, dass ein Landesbürger das Ebola-Virus in die USA getragen habe. „Wir sagen seit Monaten, dass diese Krankheit nicht einfach eine Angelegenheit Liberias oder Westafrikas ist“, heißt es in der Regierungsmitteilung. „Die gesamte internationale Gemeinschaft ist beim Kampf gegen Ebola gefordert.“

Von

dpa

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